Sportschützen aus fünf Nationen traten in Walldorf zum internationalen Leistungsvergleich an

Vom 01. bis 03. Juni 2018 stand das Schießsportzentrum des SV Walldorf einmal mehr im Zeichen eines hochrangigen Meetings der Disziplinen Laufende Scheibe. Zu diesem internationalen Leistungsvergleich, dem zwanzigsten übrigens in der Astorstadt, fanden sich Starter aus Frankreich, Norwegen, Südkorea, Tschechien und Deutschland ein, wobei die bundesdeutsche Equipe aus Startern der Landesverbände Baden, Bayern, Hessen, Rheinland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Westfalen bestand. Das zu absolvierende Programm sah die Disziplinen Laufende Scheibe Luftgewehr und Luftgewehr MIX sowie Laufende Scheibe Kleinkaliber vor. Die Gesamtleitung oblag Landesreferent Mathias Mail, dem ein Helferstab vom örtlichen Schützenverein assistierte.

Was nun die erzielten Ergebnisse und Platzierungen angeht, so legte in der Luftgewehrdisziplin die Mannschaft aus Hessen (Uwe Fass, Kris Großheim und Daniela Vogelbacher) ein Bestergebnis von 1696 Ringen vor. Auf Platz 2 folgte Südkorea (Cho Sejong, Kwak Yongbin und Jeong Youjin) mit 1676 Ringen und auf Platz 3 der Rheinische Schützenbund (Christoph und Stephan Koy sowie Tilo Weigel) mit 1606 Ringen. Auf den weiteren Rängen etablierten sich die zweite Mannschaft aus Hessen, die erste und zweite Mannschaft aus Bayern sowie der gastgebende Badische Sportschützenverband.

In der Einzelwertung der Herren siegte auch heuer wieder Jonas Bedrich aus Tschechien, der 582 Ringe vorlegte. Mit 570 Ringen belegte der Südkoreaner Jeong Youjin Platz 2, gefolgt vom drittplatzierten Uwe Fass aus Hessen dessen Ergebnis auf 567 Ringe lautete. Bei den Junioren siegte Espen Teppdalen aus Norwegen mit 570 Ringen vor Kris Großheim aus Hessen (565 Ringe) und dem tabellendritten Torsten Fass, ebenfalls aus Hessen (553 Ringe).

Die Luftgewehr-MIX-Disziplin entschied die Mannschaft aus Südkorea mit insgesamt 1098 Ringen für sich, während der Schützenverband Hessen mit 1036 Ringen Platz 2 und Bayern mit 1032 Ringen Platz 3 belegten.

Einzelbester der Herrenklasse war Ha Kwangchul aus Südkorea mit 382 Ringen, gefolgt von Jonas Bedrich aus Tschechien (377 Ringe) und Daniela Vogelbacher aus Hessen mit gleichfalls 377 Ringen, jedoch der etwas schlechteren Trefferlage. Zum Tagesbestschützen der Junioren kürte sich Kris Großheim aus Hessen mit 374 Ringen, vor Espen Teppdalen, Norwegen (370 Ringe) und dem drittplatzierten Paul Reuther aus Bayern (342 Ringe). In der Schülerklasse dieser Disziplin erzielte Leon Mahler aus Bayern als einzigster Starter beachtliche 377 Ringe.

Mit 1725 Ringen schoss sich die Mannschaft des Hessischen Schützenverbandes (Uwe Fass, Kris Großheim und Christoph Vogelbacher) in der Disziplin Laufende Scheibe Kleinkaliber auf Platz 1, während Südkorea mit 1694 Ringen Platz 2 einnahm, und die zweite hessische Mannschaft mit 1677 Ringen die Spitzengruppe auf Platz 3 beschloß.

Einzelbester der Herren war wiederum Jonas Bedrich aus Tschechien mit 581 Ringen. Ihm folgten Ha Kwangchul aus Südkorea mit 580 und Uwe Fass aus Hessen mit 579 Ringern auf den Plätzen 2 und 3. Bei den Junioren hieß die Rangfolge Espen Teppdalen, Norwegen (581 Ringe), Kris Großheim, Hessen (575 Ringe) und Torsten Fass, gleichfalls Hessen (572 Ringe). Schließlich noch die Bewertungen der Seniorenriege. Hier errang Christoph Koy, Rheinischer Schützenbund mit 552 Ringen die Gold-, Tilo Weigel, ebenfalls Rheinischer Schützenbund mit 535 Ringen die Silber- und Wilhelm Piel, Westfälischer Schützenbund mit 514 Ringen die Bronze-Medaille.

Die Mannschafts- und Einzelbestplatzierungen und -ergebnisse im Zahlenspiegel:

Laufende Scheibe Luftgewehr – Mannschaften 
1. Hessischer Schützenverband1696 Ringe
2. Südkorea1676 Ringe
3. Rheinischer Schützenbund1606 Ringe
4. Hessischer Schützenverband II1600 Ringe
5. Bayerischer Sportschützenbund1571 Ringe
6. Bayerischer Sportschützenbund II1447 Ringe
7. Badischer Sportschützenverband1439 Ringe
Laufende Scheibe Luftgewehr – Herrenklasse, Einzel 
1. Jonas Bedrich, Tschechien582 Ringe
2. Jeong Youjin, Südkorea570 Ringe
3. Uwe Fass, Hessischer Schützenverband567 Ringe
4. Daniela Vogelbacher, Hessischer Schützenverband564 Ringe

5. Tobias Schönsteiner, Badischer Sportschützenverband   

562 Ringe
Laufende Scheibe Luftgewehr – Juniorenklasse, Einzel 
1. Espen Teppdalen, Norwegen570 Ringe
2. Kris Großheim, Hessischer Schützenverband565 Ringe
3. Torsten Fass, Hessischer Schützenverband553 Ringe
4. Paul Reuther, Bayerischer Sportschützenbund513 Ringe
5. Julian Gebauer, Bayerischer Sportschützenbund506 Ringe
Laufende Scheibe Luftgewehr MIX - Mannschaften 
1. Südkorea1098 Ringe
2. Hessischer Schützenverband1036 Ringe
3. Bayerischer Sportschützenbund1032 Ringe
Laufende Scheibe Luftgewehr MIX - Herrenklasse, Einzel 
1. Ha Kwangchul, Südkorea382 Ringe
2. Jonas Bedrich, Tschechien377 Ringe
3. Daniela Vogelbacher, Hessischer Schützenverband377 Ringe
4. Cho Sejong, Südkorea372 Ringe
5. Kwak Yongbin, Südkorea

370 Ringe

Laufende Scheibe Luftgewehr MIX - Juniorenklasse, Einzel 
1. Kris Großheim, Hessischer Schützenverband374 Ringe
2. Espen Teppdalen, Norwegen370 Ringe
3. Paul Reuther, Bayerischer Sportschützenbund342 Ringe
4. Julian Gebauer, Bayerischer Sportschützenbund336 Ringe
5. Sarah Reh, Sächsischer Schützenbund332 Ringe
Laufende Scheibe Luftgewehr MIX - Schülerklasse, Einzel 
1. Leon Mahler, Bayerischer Sportschützenbund377 Ringe
Laufende Scheibe Kleinkaliber - Mannschaften 
1. Hessischer Schützenverband1725 Ringe
2. Südkorea1694 Ringe
3. Hessischer Schützenverband II1677 Ringe
4. Badischer Sportschützenverband1677 Ringe
5. Rheinischer Schützenbund1638 Ringe
6. Badischer Sportschützenverband II1487 Ringe
Laufende Scheibe Kleinkaliber – Herrenklasse, Einzel 
1. Jonas Bedrich, Tschechien581 Ringe
2. Ha Kwangchul, Südkorea580 Ringe
3. Uwe Fass, Hessischer Schützenverband579 Ringe
4. Daniela Vogelbacher, Hessischer Schützenverband576 Ringe
5. Cho Sejong, Südkorea574 Ringe
Laufende Scheibe Kleinkaliber – Juniorenklasse, Einzel 
1. Espen Teppdalen, Norwegen581 Ringe
2. Kris Großheim, Hessischer Schützenverband575 Ringe
3. Torsten Fass, Hessischer Schützenverband572 Ringe
4. Alexander Denzel, Hessischer Schützenverband529 Ringe
Laufende Scheibe Kleinkaliber – Seniorenklasse, Einzel 
1. Christoph Koy, Rheinischer Schützenbund552 Ringe
2. Tilo Weigel, Rheinischer Schützenbund535 Ringe
3. Wilhelm Piel, Westfälischer Schützenbund514 Ringe
4. Andrej Peters, Badischer Sportschützenverband447 Ringe
5. Johannes Frei, Rheinischer Schützenbund409 Ringe
  

G. Mülbaier

 

Mehrländerkampf der Damen 2018

Je drei Bestplatzierungen für Schießsport-Damen aus Baden und Bayern

Die Badener Damen mit Landesdamenleiterin Sandra Fischer
Mit einer Beteiligung von 19 Mannschaften und 76 Einzelstarterinnen führte der Badische Sportschützenverband am 05. Mai in der Sportanlage des SSV Sandhausen den diesjährigen Mehrländerkampf durch. Geschossen wurde von den beteiligten Landesverbänden, Baden, Bayern, der Oberpfalz, dem Saarland und Südbaden die Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkaliber-Sportgewehr, 25m Pistole (Sportpistole) und Recurvebogen. Was nun die nach spannenden Matches erzielten Ergebnisse und Platzierungen angeht, so gab es für die Teilnehmerinnen des gastgebenden Badischen Sportschützenverbandes und des Bayerischen Sportschützenbundes je drei Bestplatzierungen. Danach folgten die Sportschützinnen aus dem Saarland mit zwei sowie die Oberpfalz und Südbaden mit je einer Bestmarke.

In der Luftgewehrdisziplin siegte die Mannschaft des Bayerischen Sportschützenbundes (Cornelia Demmelmaier, Lisa-Marie Höpp und Regina Merkert) mit dem Gesamtergebnis von 1169 Ringen, vor Baden (ebenfalls 1169 Ringe), sowie dem drittplatzierten Südbadischen Sportschützenverband (1159 Ringe). Einzelbeste Tagesschützin war Julia Bauer aus der Oberpfalz mit 397 Ringen.

Den Mannschaftssieg der Kleinkaliber-Sportgewehrdisziplin sicherte sich der BSV (Melanie Ebend, Hellen Reichardt und Karina Schneider) mit 1709 Ringen, gefolgt von Bayern (1708 Ringe) und Südbaden (1663 Ringe). Zudem war Melanie Ebend aus dem badischen Hüffenhardt mit 580 Ringen Einzelbeste.

Auch in der Luftpistolendisziplin gab es einen Mannschaftssieg für die Damen des Badischen Sportschützenverbandes, die in der Besetzung Björg Krämer, Tina Oestringer und Meike Winkler zum Fight antrat und ein Gesamtergebnis von 1088 Ringen erzielte. Auf Platz 2 folgte Bayern (1079 Ringe) und auf Platz 3 Südbaden (1072 Ringe). Zur Tagesbestschützin der Einzelwertung kürte sich Yvonne Talmon-Denz aus Südbaden, die 366 Ringe vorlegte.

Mit der 25 m Pistole (Sportpistole) wusste die Equipe des Bayerischen Sportschützenbundes am besten umzugehen und siegte in der Besetzung Verena Gimpl, Susanne Neuhaus und Carolin Schiller mit 1619 Ringen. Auf den weiteren Rängen folgten Baden mit 1614 und Süd-baden mit 1566 Ringen. Hier schoß sich Carolin Schiller aus Bayern mit 550 Ringen den Einzelsieg.

Die Recurvebogendisziplin entschied die Mannschaft des Schützenverbandes Saar (Kirstin Kochems, Kathrin Kölsch und Bianca Speicher) mit dem Ergebnis von 1608 Ringen für sich, wobei Bayern mit 1560 Ringen Platz 2 und Gastgeber Baden mit 1552 Ringen Platz 3 ein- nahmen. Einzelbeste dieser Disziplin war Bianca Speicher aus dem Saarland mit 612 Ringen.


Bilder + Bericht: G. Mülbaier

Hier gehts zu den Ergebnissen

Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften Bogen Halle 2018

Vom 02. bis 04. März 2018 fanden in Solingen die Deutschen Meisterschaften Bogen Halle statt.

Patrick Piecha vom SSV St. Ilgen sicherte sich ringgleich mit Jonathan Gräfe mit 570 Ringen die Goldmedaille
in der Disziplin Compound Jugend. In der Disziplin Recurve Bogen Senioren wurde Rudolf Hörger vom SG Pforzheim
mit 550 Ringen Deutscher Meister.

Wir gratulieren den Schützen herzlich zu Ihrem Erfolg!

Goldmedaillengewinner Patrick Piecha vom SSV St. Ilgen (2.v.l.)
Neuer Deutscher Meister Rudolf Hörger vom SG Pforzheim (2.v.l.)
Die Lehrgangsteilnehmer mit Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos

Letzter Kombilehrgang in diesem Jahr in Forst

Der zweite Lehrgang in diesem Jahr war stark besucht, daher stellten uns die Schützenfreunde des KKS Forst für die drei Tage vom 11. bis 13. November 2017 ihre große Schießsporthalle zur Verfügung.

Am Samstag stand der Lehrgang ganz im Zeichen des Umgangs mit Vorderladewaffen und das Böllern. Die Unterweisung erfolgte durch Hans-Josef Lakatos und Mathias Zäpfel, der erkrankte Referent Olaf Winter (Böllerreferent) konnte leider nicht anwesend sein. Die Bewältigung der theoretischen und praktischen Unterweisung nur durch den Landesschulungsleiter und den Referenten für Vorderladewaffen war deshalb eine arbeitsintensive Angelegenheit. Hier war einfach Geduld gefordert, was auch für die beiden weiteren Lehrgangstage der Fall war. Bei all diesen Tätigkeiten, dem Böllern und Schießen mit Vorderladewaffen – und das möchte ich wirklich noch einmal betonen – ist diese Tugend unentbehrlich. Wer in Hektik verfällt, begeht Fehler und die können folgenschwer sein. Die Referenten haben das in ihrer Ansprache überdeutlich vermittelt. Nach einer schriftlichen Abfrage und der praktischen Handhabung der Waffen und Böller, bei dem auch alle Probanden ihren gestellten Anforderungen gerecht wurden, ging ein arbeitsintensiver Tag zu Ende.

Der darauffolgenden Tag stand ganz im Zeichen des Wiederladen von Zentralfeuerpatronen. Hinzugestoßen an diesem Tag war ich, da ich ja als Wiederladereferent bei diesen Lehrgängen fungiere. Bei dieser sehr umfangreichen Unterrichtung assistierten mir der Landesschulungsleiter und Vorderladereferent. Zur besseren Verdeutlichung der Thematik hatte der Landesschulungsleiter mit meiner Hilfe eine Präsentation erstellt, in dem die verschiedenen Abläufe und Komponenten, die zum Laden einer Zentralfeuerpatrone erforderlich sind, bildlich dargestellt wurden. Es kam in dieser mehrstündigen Unterrichtung zu einem fruchtbaren Dialog und die vielen gestellten Fragen konnten hinreichend beantwortet werden. Die Konfrontation mit den vielen Fachbegriffen und Messwerten, die man einfach wissen muss, haben doch ein wenig Kopfzerbrechen verursacht. Deutlich wurde auch gesagt, dass der Umgang mit Treibladungspulver, Anzündhütchen, Geschossen und Hülsen sehr viel Kenntnisse voraussetzt, die fortlaufend aktualisiert werden müssen.

Eine herausragende Information war zum Abschluss des theoretischen Teil des Vortrags der Vorgang in der Waffe beim Schuss. Wie sich der Gasdruck entwickelt, welche Reibungswiderstände und Temperaturen entstehen, was Freiflug und rotationsloser Geschossweg sind und nicht zuletzt welches Treibladungsmittel man benötigt, verdeutlichten die hohen Anforderungen an die zukünftigen Wiederlader. Nach dem Mittagessen ging es gestärkt zur Bewältigung der weiteren Aufgaben weiter. Nach zusätzlich kurzen Erklärungen zu den am Vormittag besprochenen Punkten stand der Nachmittag nun ganz im Zeichen der praktischen Handhabung. Die Geräte waren bereits an Tischen aufgebaut und so konnte der gesamte Vorgang der Herstellung einer Patrone Schritt für Schritt erläutert und ausgeführt werden. Dass es sich hier um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit handelt, wurde nochmals besonders herausgestellt. Fortlaufendes Messen der Kartuschen mit dem Messschieber, einwandfreies Setzen der Zündhütchen, genaues Abwiegen der Pulverfüllung und zum Schluss das verkanntungsfreie Setzen des Geschosses usw. sind unentbehrlich Schritte, wenn man eine maßhaltige Patrone mit einer guten Präzision fertigen möchte. Es war eine noch ungewohnte Arbeit die zuvor festgelegte Pulvermenge genau zu dosieren, denn nur winzige Körner haben die Anzeige der Waage nach oben oder unten verändert.

Alle und das war eine mehrstündige Angelegenheit, haben es jedoch geschafft wie Hans-Josef Lakatos, Mathias Zäpfel und ich sehen konnten. Jetzt war auch jedem Auszubildenden unmissverständlich klar geworden, dass er in den beiden Tagen für dieses anspruchsvolle Hobby nur ein Grundwissen erworben hat jedoch sich fortlaufend weiterbilden muss. Nur Übung macht den Meister. Die übliche Bemerkung des verstorbenen früheren Referenten Wolfgang Goldschmidt bei jedem Lehrgang, dass die Geschichte des Pulvers mit Blut geschrieben ist, habe ich als historische Geschehnis während meines Referats prägnant erwähnt. Auf den Umstand. dass jeder Wiederlader eigenverantwortlich handelt und sich dieser Verantwortung auch bewusst sein muss, haben der Landesschulungsleiter und ich bei der Ausbildung ebenso vielfach hingewiesen. Am Ende dieses langen Arbeitstages wurde das erlernte Wissen in einer weiteren schriftlichen Prüfung abgefragt.

Der Montag stand ganz im Zeichen der rechtlichen Unterweisung, die Herr Kersten Sparr vom Regierungspräsidium Tübingen vornahm. Bis zum Eintreffen dieses Referenten wurden die falschen oder unzureichenden Beantwortungen der in den Prüfungsunterlagen gestellten Fragen noch einmal ergänzend erklärt und beantwortet. Im weiteren Verlauf des Vormittags und nach dem Mittagessen hat Herr Kersten Sparr sein mehrstündiges Referat über die gesetzlichen Vorschriften des Sprengstoffgesetzes abgehalten. Ziel dieser Wissensvermittlung ist, den regelkonformen Umgang mit Treibladungsmittel (Nitrocellulose und Schwarzpulver) zu konkretisieren. Da auch hier eine schriftliche Überprüfung des gespeicherte Wissen der Probanden erforderlich ist, war nach 15:00 Uhr im Unterrichtsraum Stille eingetreten. Eine weitere größere mündliche Abfrage war nicht notwendig, der Themenkomplex wurde verstanden, dementsprechend war das gesamte Prüfungsergebnis zufriedenstellend.

Mit meinem Appell sich fortlaufend literarisch weiterzubilden und die vorgeschriebenen technischen Abläufe sowie rechtlichen Vorgaben absolut einzuhalten, bedankte ich ich mich für die Aufmerksamkeit während dieses Lehrgangs. Schulungsleiter Hans-Josef Lakatos bedankte sich bei Allen für die rege Teilnahme und überreichte ihnen das begehrte Fachkundezeugnis, das zum Erwerb von Treibladungsmittel erforderlich ist. Den Wunsch, man möge sich immer gesetzeskonform verhalten, sprach Herr Sparr abschließend aus.

Ein Dankeschön richtet sich an die Schützenhausgastwirtin Frau Kocintar, die uns an den drei Tagen verköstigt hatte so wie an OSM Georg Schneider, der die Räumlichkeiten seiner Schießanlage für den Lehrgang bereitgestellt hatte.

Erwähnen möchte ich auch einmal die ehrenamtliche Tätigkeit des Landesschulungsleiters Hans-Josef Lakatos, der ja erst seit Herbst 2016 für die Durchführung dieser Lehrgänge verantwortlich zeichnet. Mit seinen ebenfalls ehrenamtlichen Referenten ist er stets bemüht diese Lehrgänge informativ und abwechslungsreich zu gestalten. Er und die Referenten stellen nicht nur ihre Zeit zur Verfügung sondern auch die technischen Werkzeuge, Schießgeräte, Literatur und Anschauungsmaterial, die zur Durchführung notwendig sind.

Ein Dankeschön auch an die Firma Dirk Johannsen in Neumünster, die uns Kataloge für Wiederladeausrüstungen zur Verfügung gestellt hatte.

Die Termine und näheren Auskünfte für die kommenden Kombilehrgänge 2018 stehen noch nicht fest. Sie können jedoch über den BSV in Erfahrung gebracht werden. Um eine rechtzeitige Anmeldung beim Lehrgangsleiter Hans-Josef Lakatos oder BSV Leimen wird gebeten. Ebenso sollten die Kursteilnehmer die für den Lehrgang erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung frühzeitig bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragen und sie dem BSV mit der Anmeldung zusenden.

Außerdem sollten sie sich in der kommenden Zeit mit der entsprechenden Lektüre ( Wiederladen-Vorbereitung und Praxis 6. Auflage der DEVA oder ähnliche Bücher) befassen. Das ist sehr hilfreich und trägt zum besseren Verständnis der umfangreichen Thematik bei.

 

Günter Graf
Presse, Wiederlader-, Vorderlader-, Böller-Lehrgangswesen

Spalten in Contao

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden.

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden.

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden.

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden.

Dazwischen eine Überschrift über die volle Breite

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden.

CSS

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Deutschland-Cup der Vorderladerschützen 2017

Das Badische Team (von links): Udo Weik, Ute Gretz, Martin Kloke, Jürgen Schäfer, Andreas Schuch,
Karl-Heinz Platz und Landesreferent Günter Schwahn. Es fehlen Jochen Zachow und die Flintenmannschaft
mit Frank Waidner, Johannes Männchen und Philipp Lichtenfels.


Die Kugelwettbewerbe wurden in Hannover Langenhagen auf der Schießsportanlage des SV Langenforth
ausgetragen, die BW und Sportschützenvereinigung BS/WF in Sickte (nahe Braunschweig) waren die
Gastgeber für die Flintenwettbewerbe.

In den Kugelwettbewerben erreichte das Badische Team folgende Platzierungen:

Platzierungen Deutschland-Cup Vorderlader 2017

Erfolge bei der DM Auflage in Hannover im Oktober 2017

Deutsche Feldarmbrust-Meistertitel für Sportschützen aus Kronau

Mit einer Beteiligung von 11 Vereinsmannschaften aus den Landesverbänden des Deutschen Schützenbundes fanden am 09. September 2017 im badischen Kronau die diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Disziplin Feldarmbrust ihre Austragung.

Dabei wurden recht ansprechende Ergebnisse erzielt. Wie seit Jahren brillierten die Starter des gastgebenden SSV Kronau mit Bestleistungen, wobei sie in der Mannschaftswertung der Schützenklasse (Ralf, Steffen und Walter Hillenbrand) mit 2479 Ringen Deutscher Meister wurden. Als Deutscher Vizemeister präsentiert sich die erste Mannschaft des SV Hausen (Armin Berninger, Jochen Konrad und Sebastian Ronalter) mit 2450 Ringen, während die Mannschaft des SV Freudenstadt (Oskar Künkler, Markus Lück und Karl-Ernst Weißmann) mit 2417 Ringen auf Platz 3 landete und damit eine Bronzemedaille errang.

In der Einzelwertung der Schützenklasse schoß sich Ralf Hillenbrand vom SSV Kronau mit 853 Ringen den Deutschen Meistertitel 2017. Ihm folgte Ina Schmidt vom SV „Diana“ Ober-Roden mit 845 Ringen als Vizemeisterin, während sich Steffen Hillenbrand aus Kronau mit 844 Ringen die Bronzemedaille sicherte.

Armin Berninger vom SV Hausen schoß sich in der Altersklasse mit 813 Ringen den Deutschen Meistertitel. Hier wurde Karl-Ernst Weißmann vom SV Freudenstadt mit 810 Ringen Vizemeister, und Michael Zimmer, SV“ Diana“ Ober-Roden errang mit 785 Ringen die Bronzemedaille. Knapp dahinter platzierte sich Walter Hillenband vom SSV Kronau, der mit 782 Ringen den „undankbaren“ vierten Platz einnehmen musste.

Die Platzierungen dieser Deutschen Feld-Armbrust-Meisterschaften im Zahlenspiegel:

Schützenklasse – Mannschaften:

Platz Verein Ringe
1. SSV Kronau 2479
2. SV Hausen 2450
3. SV Freudenstadt 2417
4. SV „Diana“ Ober-Roden 2386
5. SV“ Diana“ Ober-Roden 2261
6. SSV Kronau II 2122
7. SK Winsen 1349
8. SK Winsen II 1328
9. SG Bothfeld 834
10. KKSV Wabern 728

Einzel:

Platz Verein Ringe
1. Ralf Hillenbrand, SSV Kronau 853
2. Ina Schmidt, SV “Diana“ Ober-Roden 845
3. Steffen Hillenbrand, SSV Kronau 844
4. Jochen Konrad, SV Hausen 841
5. Karl-Heinz Blumtritt, SG Bothfeld 834
6. Markus Lück, SV Freudenstadt 826
7. Melanie Ebend, KKS Hüffenhardt 824
8. Sebastian Ronalter, SV Hausen 796
9. Benjamin Butz, SSV Kronau 785
10. Ralf Gruppe, SV „Diana“ Ober-Roden 745

Altersklasse – Einzel:

Platz Verein Ringe
1. Armin Berninger, SV Hausen 813
2. Karl-Ernst Weißmann, SV Freudenstadt 810
3. Michael Zimmer, SV „Diana“ Ober-Roden 785
4. Walter Hillenbrand, SSV Kronau 782
5. Oskar Künkler, SV Freudenstadt 781
6. Bernhard Kreps, SV “Diana“ Ober-Roden 779
7. Heinz-Werner Löwer, KKSV Wabern 772
8. Harold Braun, SV “Diana“ Ober-Roden 762
9. Barbara Schygulla, SK Winsen 717
10. Richard Messow, SG Rastatt 704

Georg Mülbaier

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Sie können die Einladung mit Merkblatt und Schießprogramm mit den Kommandos sowie das Anmeldeforumlar herunterladen.

Das Anmeldeformular ist ein PDF, das Sie Heunterladen,  am Bildschirm ausfüllen und direkt per Email an der SV Kirchardt schicken können.

Deutsche Meisterschaft 2017 in Pforzheim

Perkussions- und Steinschlossflinte

11. Pforzheimer Serienerfolg

Heuer wurden die Deutschen Meisterschaften im Vorderladerschießen wieder in Pforzheim ausgetragen. Unter den jeweils knapp 50 Vorderlader-Flintenschützen war der Badische Sportschützenverband durch Pforzheimer Sportler leistungsmäßig sehr gut vertreten.

Perkussionsflinte

Nach den beiden Wettkampfserien lagen mit 48 Treffern der Emsländer Alfred Bloem auf Platz 1. Mit 47 Treffern folgten gleich 5 treffergleiche Schützen, darunter 3 Pforzheimer. Im shot off schieden Günter Kühlwein (HS), Roland Dupont (BD) und Uwe Heincker nacheinander aus. Das spannende „Medaillen-Match“ mussten zuletzt die beiden Pforzheimer Mannschaftskameraden Franz Lotspeich und Flinten-Referent Frank Waidner bestreiten. Frank Waidner patzte beim 11. Schuss und belegte somit den 3. Platz hinter Franz Lotspeich, der sich die Silbermedaille sicherte. So standen am Abend bei der Siegerehrung wieder 2 Pforzheimer Akteure auf dem Treppchen. Andreas Missoum (SG Pforzheim) belegten mit 42 Treffern Rang 23 und Hans Männchen (SG Pforzheim) landete mit38 Treffern auf Rang 29. Die Mannschaft der SG Pforzheim mit den Schützen Dupont, Lotspeich und Waidner erreichte 141 von 150 möglichen Treffern und verbesserte den eigenen Deutschen Rekord um 2 Treffer. 
Damit konnte dieses Trio im 12. Jahr den 10. Titelgewinn feiern. Auf Platz zwei folgte das Team vom SSV Viernheim (136 Treffer) und 3. wurde mit 133 Treffern die Mannschaft aus Haren an der Ems.

Steinschlossflinte

Am 2. Wettkampftag mit der Steinschlossflinte traf Franz Lotspeich – für den SV Sulzdorf-Hessental (Württemberg) startend - 46 Scheiben. Der Pforzheimer Philipp Lichtenfels und Uwe Heincker waren mit 45 Treffern ergebnisgleich und mussten um Silber und Bronze stechen. Im Stechen setzte sich der Norddeutsche Heincker durch und Lichtenfels durfte sich über seine DM-Medaille freuen. Frank Waidner belegte mit 42 Treffern den 10. und Roland Dupont mit 37 den 31. Platz.

Den Mannschaftstitel sicherte sich Vorjahressieger Nord-Team aus Haren mit 129 Treffern. Pforzheims Steinschloss-Team (Dupont, Lichtenfels, Waidner) wurde Überraschungszweiter mit 124 getroffenen Zielen. Auf dem 3. Platz folgte mit 122 Treffern die Wurfscheibenschützen Donau-Wald.
Am Freitag bescherte die Sommerhitze und am Samstag mehrere Regenschauer den unter freiem Himmel agierenden Flintenschützen zusätzliche Extrembelastung. Trotzdem verlief auch diese Meisterschaft wieder in gewohnt kameradschaftlicher Atmosphäre.
Nationalkaderschütze Franz Lotspeich wurde mit zwei Gold- und einer Silbermedaille wieder erfolgreichster Flintenschütze dieser Deutschen Meisterschaft.
LR

Länderkampf im badischen Walldorf

Sportschützen aus fünf Nationen

Gruppenbild der Teilenehmer
Wettkämpfer, Delegationsleiter und Ehrenamtliche dieser Schießsport-Großveranstaltung.

Das Schießsportzentrum des SV Walldorf, zugleich Trainingsstätte badischer Sportschützen war vom 16. bis 18. Juni einmal mehr Treffpunkt zu einem Leistungsvergleich von internationalem Format. Von den beteiligten Wettkämpfern aus den fünf Nationen Frankreich, Österreich, Tschechien, Deutschland (mit Teilnehmern aus den Landesverbänden des Deutschen Schützenbundes, nämlich Baden, Bayern, Hessen, Rheinland, Sachsen und Thüringen) und, erstmals dabei, Indonesien, waren in den ausgeschriebenen drei Disziplinen Laufende Scheibe Luftgewehr 10 m und Luftgewehr 10 m MIX sowie Kleinkaliber 50 m, nicht weniger als 62 Starts zu bestreiten.
Dabei umfasste das Teilnehmerfeld Starter der Herren-, Damen-, Schüler-, Junioren- und Altersklasse.
Die Leitung dieses neuerlichen vom Badischen Sportschützenverband arrangierten Schießsportmeetings lag – wie in den Vorjahren – bei Landesreferent Matthias Mail (Waghäusel-Wiesental), dem ein Helferstab assistierte.
Was nun die erzielten Wettkampfergebnisse angeht, so siegte in der Disziplin Laufende Scheibe Luftgewehr die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland (Uwe Fass, Nils Poltermann und Tobias Schönsteiner) mit 1660 Ringen, während Jonas Bedrich aus Tschechien mit 576 Ringen Einzelbester war.
Bei den Junioren belegte Muhammad Sejahtera Dwi Putri aus Indonesien mit 564 Ringen Platz 1. In der Damenklasse ließ Nina Danner aus Sachsen mit 531 Ringen das übrige Teilnehmerfeld hinter sich. Und in der Altersklasse schoß Christoph Koy aus dem Rheinland mit 518 Ringen das höchste Einzelergebnis.Die Disziplin Laufende Scheibe Luftgewehr MIX entschied der Indonesier Julio Irfandi mit 356 Ringen für sich.
Schließlich die „Königs-Disziplin“, und zwar Laufende Scheibe Kleinkaliber. Auch hier siegte die bundesdeutsche Mannschaft, wobei deren Ergebnis auf 1736 Ringe lautete. Tagesbester der Einzelwertung war wiederum Jonas Bedrich aus Tschechien, der 589 Ringe vorlegte. Als bester Junior dieser Disziplin belegte Torsten Fass vom benachbarten Landesverband Hessen mit 572 Ringen Platz 1, während in der Altersklasse Christoph Koy, Rheinland mit 562 Ringen auf Sieg gesetzt hatte.
Bei der anschließenden Siegerehrung konnte Landesreferent Matthias Mail Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos willkommen heißen, der die Grüße des gastgebenden Badischen Sportschützenverbandes überbrachte. Oberschützenmeister Wolfgang König vom ausrichtenden SV Walldorf blieb es alsdann vorbehalten, allen Wettkämpfern, deren Delega-tionsleitern und Ehrenamtlichen die Dokumentation „75 Jahre Schießsport in Walldorf“ zu überreichen, während Landesreferent Matthias Mail mit dem Hinweis auf das nächste Schießsportmeeting dieser Art, das im ersten Juniwochenende 2018 wiederum in Walldorf seine Austragung finden soll, die Veranstaltungsteilnehmer verabschiedete.

Gruppenbild der Sieger
In beiden Disziplinen Laufende Scheibe Luftgewehr und Kleinkaliber siegte die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland, vor den Verbandsmannschaften aus Hessen und Baden.

Die Platzierungen und Ergebnisse im Zahlenspiegel gezeigt:

Laufende Scheibe Luftgewehr

Mannschaften: Ringe
1. Deutschland 1660
2. Hessen 1610
3. Baden 1454
4. Österreich 1343
5. Baden II 1185

Herrenklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Jonas Bedrich, Tschechien 576
2. Uwe Fass, Deutschland 559
3. Tobias Schönsteiner, Deutschland 558
4. Julio Irfandi, Indonesien 549
5. Sebastian Zeh, Deutschland 543

Damenklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Nina Danner, Sachsen 531
2. Nicola Müller-Faßbender, Bayern 513
3. Eva Maria Östreicher, Bayern 506
4. Julia Wimmer, Österreich 474
5. Romina Askani, Baden 368

Schülerklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Madeline Schneider, Hessen 1085
2. Alexander Denzel, Hessen 1070

Juniorenklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Muhammad Sejahtera Dwi Putra, Indonesien 564
2. Kris Großheim, Hessen 547
3. Torsten Fass, Hessen 521
4. Marius Schneider, Hessen511
5. Theo Gaillot, Frankreich500

Altersklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Christoph Koy, Rheinland 518
2. Tilo Weigel, Rheinland 513
3. Andrej Peters, Baden 378
4. Marc Heyer, Österreich 376
5. Jürgen Askani, Baden 368

Laufende Scheibe Luftgewehr MIX

Offene Klasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Julio Irfandi, Indonesien 356
2. Eva Maria Östreicher, Bayern 349
3. Muhammad Sejahtera Dwi Putra, Indonesien 348
4. Nina Danner, Sachsen 340
5. Theo Gaillot, Frankreich 323

Laufende Scheibe Kleinkaliber

Mannschaften: Ringe
1. Deutschland 1736
2. Hessen 1719
3. Baden 1655
4. Rheinland 1556
5. Österreich 1393

Herrenklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Jonas Bedrich, Tschechien 589
2. Sebastian Zeh, Deutschland 586
3. Stefan Leib, Hessen 583
4. Uwe Fass, Deutschland 579
5. Carsten Krauße, Thüringen 571

Juniorenklasse – Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Torsten Fass, Hessen 572
2. Kris Großheim, Hessen 564
3. Marius Schneider, Hessen 548
4. Raphael Rauter, Österreich 547
5. Nicola Müller-Faßbender, Bayern 538

Altersklasse Einzel:

Teilnehmer Ringe
1. Christoph Koy, Rheinland 562
2. Tilo Weigel, Rheinland 561
3. Peter Walter, Baden 557
4. Albert Zeh, Bayern 504
5. Andrej Peters, Baden 475
Georg Mülbaier

Das neue Team mit innovativem Elan!

Der erste Kombilehrgang des BSV 2017

Der erste Komibilehrgang des Badischen Sportschützenverbands wurde in diesem Jahr wie angekündigt am Wochenende vom 6. und 7. sowie am Wochenanfang den 8. Mai 2017 im Schützenvereinigung Eppelheim durchgeführt. An dieser Örtlichkeit hatte bereits schon im vergangenen Jahr unter externer Leitung ein Lehrgang dieser Art stattgefunden. Jetzt wurde er erstmals mit eigenen Ausbildern vom Badischen Sportschützenverband vorgenommen. Verantwortlich für die Durchführung war und ist nun dauerhaft Landeschulungsleiter Hans-Josef Lakatos. Ihm zur Seite als Referenten fungieren jetzt Mathias Zäpfel, zuständig für die Vorderladeschießausbildung, Olaf Winter, zuständig für das Böllerschützenwesen und Günter Graf zuständig für das Laden von Zentralfeuerpatronen. Die Rechtskenntnisse werden, wie schon zuvor in allen Lehrgängen, durch Herrn Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen vermittelt, der auch durch Herrn Kersten Sparr vertreten werden kann. Diese Lehrgänge, in der Regel sind es zwei pro Jahr, werden zukünftig immer an einem Wochenende und an einem Montag veranstaltet werden. Dabei findet die rechtliche Unterweisung aus behördlichen Gründen immer an einem Werktag (Montag)statt.

Samstag

Schon am frühen Samstagmorgen haben sich die Teilnehmer, welche den fachgerechten Umgang mit Böller und Vorderladerwaffen erfahren wollten, auf den Weg gemacht und sich in den Schulungsräumen des Schützenvereins in Eppelheim eingefunden. Über den ganzen Tag hinweg haben die beiden zuständigen Referenten intensiv die theoretischen Kenntnisse und danach die praktische Unterweisung vorgenommen. Im Böllerwesen kamen dabei die gebräuchlichsten Stand- und Handböller zum Einsatz, bei den Vorderladeschützen wurde sowohl mit der Kurz- und auch mit der Langwaffe die praktische Fähigkeit der Lehrgangsteilnehmer gefordert. Für diese Tätigkeiten hatten sich weniger Bewerber als für das Wiederladen angemeldet, doch auch hier wurde bis in die späten Nachmittagsstunden dieses Tages gelehrt. Zum Abschluss dieses Tages haben die Prüfungskandidaten das erworbene Fachwissen in den ausgegebenen Prüfungsbogen dokumentiert.

Sonntag

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des „Wiederladen“ von Zentralfeuerpatronen. Die Zahl der Teilnehmer war bei diesem Teil des Kombi-Lehrgangs doppelt so hoch als am Tag zuvor. Das Wissen über Hülsen, Pulver, Anzündhütchen und Geschosse wurde umfangreich behandelt. Erfolgte Fragen der wissbegierigen Teilnehmer sind bis zur Mittagspause hinreichend beantwortet worden. Nach einer kurzen Mittagspause wurde noch über das Thema „Innere Ballistik“, ein gravierender Punkt, der für viele der Anwesenden zum ersten Mal in dieser vertiefenden Art angesprochen wurde. Vom Referenten wurde auch fortlaufend und maßgeblich erwähnt, dass das Wiederladen oder das Laden allgemein von Zentralfeuerpatronen eine hohe Voraussetzung an theoretischen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten erfordert. Bei Nichtbeachtung oder Einhaltung von Maßen, Gewichten und der vorgeschriebenen Ladedaten kann es bei unsachgemäßer Handhabung bei dieser Tätigkeit zu folgenschweren Unfällen kommen, so berichtete der Referent unmissverständlich aus seiner langjährigen Erfahrung als Wiederlader. Besonders herausgestellt wurde explizit die Eigenverantwortung, die jeder Wiederlader zu beachten hat. Eine erforderliche Dokumentation seiner selbst laborierten Munition, die nach jeder Fertigung notwendig ist, muss selbstverständlich sein.

Nach der Vermittlung der wichtigsten theoretischen Kenntnisse wurden die erforderlichen Geräte zur Fertigung von Zentralfeuerpatronen aufgebaut. Die Herren, es waren auch vier Damen in diesem Kreis, waren ganz versessen, nun ihre ersten Patronen zu fertigen und haben die Lehrkräfte bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeiten gefordert. Leider ist es bei einem solchen Lehrgang einfach nicht möglich alle Kniffe und Tätigkeiten zu zeigen. Dafür ist die Sache zu umfangreich. Um eine sichere Herstellung der selbst geladenen Munition zu garantieren ist die Inanspruchnahme eines Paten am Anfang dieser Prozedere immer noch erforderlich. Das war der einhellige Tenor aller Lehrkräfte und auch der anwesenden Auszubildenden. Aller Anfang ist schwer und doch wurde bei der Überprüfung der gefertigten Patronen bewiesen, dass die Sache verstanden worden war. Die praktische Prüfung haben alle Absolventen mit Bravur bestanden. Nachdem die Ladetätigkeit abgeschlossen war wurden die Werkzeuge und der Arbeitsplatz aufwendig gereinigt ; auch das ist eine Verpflichtung, die der Gesetzgeber verlangt.
Mit einer weiteren schriftlichen Prüfung, bei der die wichtigsten Erkenntnisse abgefragt wurden, gab es wie am nächsten Tag Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos mitteilte, nur positive Ergebnisse. Auch einige wichtige Punkte der Inneren Ballistik ( Bildung des Verschlussabstandes etc. ) wurden noch einmal hinweisend erläutert. Für einen kleinen Kreis von Schützen, die auch am Wiederladen von Patronen mit Berdanzündung interessiert waren, erfolgte zusätzliche eine Demonstration der etwas komplexeren Entfernung des alten Zündsatzes dieser Patronen. Die Vornahme, das einmal selbst zu versuchen, musste der Referent für das Wiederladen leider einem Prüfling versagen. In seinem Handbuch für den Wiederladen schreibt K.D. Meyer, das zur besseren Verdeutlichung seiner Entscheidung, „ob Zündglocke und Amboss beim Entzündern beschädigt werden, hängt nicht vom Gerät, sondern ausschließlich von der Geschicklichkeit des Operateurs ab“ und über die verfügt man als Neuling leider noch nicht! Werkzeuge für die Bearbeitung dieser Hülsen sind außerdem mittlerweile sehr teuer und Ersatzteile unter Umständen nur schwer zu bekommen.

Montag

Inzwischen war auch an diesem Montag Herr Schäfer erschienen, der aus Tübingen angereist kam. Dem nun erweiterten Personenkreis vorgestellt begann er mit der rechtlichen Unterweisung, die ein gravierender Teil zur Erlangung der notwendigen Erlangung der Fachkunde ist. Nur durch eine kurze Mahlzeit unterbrochen referierte er und beantwortete geduldig die gestellten Fragen aus dem Plenum. Nach Abschluss seines Referates war das Finale, die schriftliche Rechtsprüfung, angesagt. Nach abgeschlossener Korrektur, die Zeugnisse waren nun auch gesiegelt und unterzeichnet, konnte jeder Teilnehmer das begehrte Fachkundezeugnis aus den Händen des Lehrgangsleiters in Empfang nehmen. Das Schlusswort sprach Hans-Josef Lakatos, der sich für die rege Teilnahme bei diesem Lehrgang bedankte und Allen viel Erfolg und stets die Beachtung aller Vorschriften beim Umgang mit Treibladungspulver wünschte. Es war ein anstrengendes aber insgesamt doch erfolgreich verlaufendes Wochenende. Über die weitere Ausrichtung dieser Lehrgänge und den gewonnenen Erfahrungen aus diesem ersten Lehrgang unter neuer Führung werden die verantwortlichen Herren zu gegebener Zeit noch ein Gespräch führen. Damit wird unterstrichen, dass der Badische Sportschützenverband weiterhin anerkannter Garant für diese Lehrgänge ist.

Hier noch ein wichtiger Hinweis für zukünftige Lehrgangsteilnehmer:

Die Lehrgänge finden an drei Tagen statt. Eingeplant ist der Samstag, an dem das Wissen um das Vorderladeschießen und Böllern gelehrt wird, der Sonntag ist dem Wiederladen von Zentralfeuerpatronen vorbehalten. Nach den theoretischen Unterweisungen muss der Teilnehmer für jeden belegten Lehrgang eine schriftliche und praktische Prüfung ablegen. Am Montag nach diesem Wochenende findet die rechtliche Unterweisung statt, bei welcher sämtliche Lehrgangsteilnehmer anwesend sein müssen. Nach Prüfungsende erfolgt dann die Zeugnisausgabe. Jeder Teilnehmer kann dann in den darauffolgenden Tagen seine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz bei der zuständigen Behörde beantragen.
Lehrgangsorte sind im Frühjahr 2017 der Schützenverein Eppelheim, 69210 Eppelheim, Rudolf-Wild-Straße 135 und im Spätjahr der Schützenverein Forst, 76694 Forst / Bruchsal, In der Heide (beim Heidesee). Beide Vereine sind bewirtet. Die genauen Termine werden noch unter www.bsvleimen.de veröffentlicht.
Nach der schriftlichen Anmeldung für diese Kurse müssen unbedingt die Kursgebühren bis zu dem angegeben ausgeschriebenen Termin entrichtet worden sein und auch die Unbedenklichkeitsbescheinigung dem Verband vorliegen. Von kurz entschlossenen Teilnehmern muss deren Teilnehmergebühr bis Freitagvormittag vor Lehrgangsbeginn einbezahlt sein. Der Einzahlungsbeleg ist vorzulegen. Deren Lehrgangsunterlagen können natürlich erst bei Lehrgangsbeginn ausgehändigt werden.
Es ist sinnvoll, sich mit der Materie im Vorhinein eingehend vertraut zu machen. Einschlägige Literatur (Buch der DEVA Wiederladen-Vorbereitung und Praxis – 6. Auflage – empfohlen von Günter Graf für das Wiederladen) ist im Fachhandel erhältlich. 
 
Günter Graf, 
BSV-Referent Böller/Vorderlader/Wiederlader 

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Badische Sportschützen begingen in der Barockstadt Bruchsal imposanten Landesschützentag

Empfang im Gartensaal des Schlosses am späten Nachmittag des 07. April. Böllerschießen im Bürgerpark und kleiner musikalisch umrahmter Umzug zum „Otto-Oppenheimer-Platz“ am Vormittag des 08. April.

Festakt mit Grußansprachen und zahlreichen Ehrungen im Bürgerzentrum.

Delegiertenversammlung am Nachmittag mit Tätigkeitsberichten und Neuwahlen im „Rechbergsaal“ des Bürgerzentrums.

Zum Empfang im Gartensaal des Schlosses geblendet.

In Anwesenheit der Vorstandschaft des Badischen Sportschützenverbandes, vieler seiner Ehrenmitglieder und zahlreicher Ehrengäste aus dem Bereich des Deutschen Schützenbundes und seiner angeschlossenen Landesverbände fand – als Auftaktveranstaltung des diesjährigen Landesschützentages – im Barockschloß ein Empfang statt, zu dem Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick eingeladen hatte.

Dazu ihre Grußansprache im Wortlaut:

„Sehr geehrte Herren Vize-Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Herr Wolfgang Kink und Herr Jürgen Kohlheim, sehr geehrter Herr Landesschützenmeister Roland Wittmer, meine sehr geehrten Damen und Herren, herzlich willkommen zum Landesschützentag 2017, der bereits zum 5. Mal in Bruchsal stattfindet. Es scheint wohl zur Rolle eines Oberbürgermeisters / einer Oberbürgermeisterin dieser Stadt zu gehören, dass jeder Amtsinhaber während seiner Amtszeit ein – bzw. sogar zweimal den Landesschützentag bei uns begrüßen darf. Die erneute Vergabe hat neben unserem schönen Schloß und dem idealen Kongreßzentrum, dem Bürgerzentrum, insbesondere auch damit zu tun, dass wir auf 3 aktive und erfolgreiche Bruchsaler Schützenvereine verweisen dürfen. Der Schützengesellschaft Bruchsal, dem Kleinkaliber-Schützenverein Heidelsheim und dem Schützenverein Untergrombach danke ich ausdrücklich für ihr ehrenamtiches Engagement, vor allem im Jugendbereich. Wir möchten als Gastgeber des Landesschützentages 2017 dem Badischen Sportschützenverband und dem Deutschen Schützenbund signalisieren, daß wir ihre Arbeit auf Verbandsebene wertschätzen. Mit über 1,3 Millionen Mitgliedern in nahezu 14.000 Vereinen bundesweit kommt der Stellenwert des Schießsports in unserer Gesellschaft deutlich zum Ausdruck. In Baden-Württemberg sind es über 150.000 Mitglieder in nahezu 1.300 Vereinen. Sportlich können die Schützinnen und Schützen auf regelmäßige Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften sowie bei den Olympischen Spielen verweisen. Zu diesen Erfolgen darf ich Ihnen recht herzlich gratulieren und weiterhin alles Gute, insbesondere im Nachwuchsbereich, wünschen. Die Schützenvereine fühlen sich neben ihrem Sport auch dazu verpflichtet. Tradition zu pflegen und zu schützen. Dabei ist Haltung gefragt – Haltung gegenüber Werten, Haltung gegenüber Regeln und Haltung gegenüber Zeitströmen. Diesem hohen Anspruch konnte die „große Schützenfamilie“ stets gerecht werden. Auch hierzu möchte ich gratulieren und meine Anerkennung aussprechen. Gemeinsam mit Ihnen freue ich mich auf den Landesschützentag 2017 in unserer Stadt – noch einmal herzlich willkommen in Bruchsal."

Landeschützenmeister Roland H. Wittmer dankte der Oberbürgermeisterin in seiner Ansprache

für die herzliche Aufnahme aller am 64. Landesschützentag Beteiligten, wobei er zugleich die vielseitige Unterstützung des Schießsports durch die Stadt Bruchsal unterstrich und der Gastgeberin dieses schießsportliches Großereignisses den Ehrenwappen des Badischen Sportschützenverbandes überreichte.

Kleiner Empfang der Ehrengäste im „Ehrenbergsaal“ des Bürgerzentrums, Böllerschießen im Bürgerpark und Umzug zum „Kübelmarkt“ führten zum Festakt dieses 64. Landesschützentages.

Pünktlich um 09.00 Uhr des 08. April war der „Ehrenbergsaal“ des Bruchsaler Bürgerzentrums

Treffpunkt der Ehrengäste des Badischen Sportschützenverbandes mit den Verbandsvorstands-mitgliedern zu einem kleinen Empfang., dem hernach im Bürgerpark das von Tradition geprägte “Anböllern“ dieses Landesschützentages folgte.

Nach kleinem Umgang, den der 1. Fanfarenzug Bruchsal musikalisch umrahmte, nahmen Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick am „Otto-Oppenheimer-Platz“, dem apostrophierten “Kübelmarkt“ die Gelegenheit wahr, Grußworte an die Anwesenden zu richten.

Zurückgekehrt in das Bürgerzentrum, stand schon der nächste Programmpunkt auf der Tages-ordnung, nämlich der feierliche Einzug von mehr als 80 Fahnen- und Standartenabordnungen in den „Rechbergsaal“ zum eigentlichen Festakt dieses 64. Landesschützentages mit seinen Ansprachen, dem ehrenden Gedenken an die Verstorbenen sowie den sich anschließenden Ehrungen langjährig verdienstvoller Ehrenamtlicher, durch den Deutschen Schützenbund und den gastgebenden Badischen Sportschützenverband (siehe Auflistung der Geehrten). Dies alles freilich wiederum musikalisch untermalt, diesmal vom Kurpfälzischen Jagdhornbläserkreis „Hubertus“ Heidelberg, dessen Darbietungen von anhaltendem Applaus der Anwesenden begleitet waren.

Delegiertenversammlung mit Tätigkeitsberichten und Neuwahlen

Bei dieser am Nachmittag des 08. April stattgefundenen 64. Ordentlichen Delegiertenversamm-lung waren alsdann nicht nur die Verbandsvorstandschaft und Ehrenmitglieder des 31.536 Mitglieder starken Landesverbandes gefragt, sondern vor allem die Delegierten aus den 223 angeschlossenen Schießsportvereinen des nordbadischen Raumes.

Nach Feststellung der Anwesenheit und Verabschiedung des Protokolls vom zurückliegenden 63. Landesschützentag in Walldorf standen die abzugebenden Tätigkeitsberichte der Verbandsvorstandsmitglieder auf der Tagesordnung, wobei diese bereits vorab per E-Mail allen Vereinen zugeleitet worden waren und kommentarlos zur Kenntnis genommen wurden (Bericht des Landesschützenmeisters siehe Anhang).

Allein der Bericht der Rechnungsprüfer wurde mündlich vorgetragen, wobei sich Manfred Sauer zum Sprecher machte, dem Landesschatzmeister Lothar Boos für dessen ehrenamtliche Arbeit dankte und eine uneingeschränkte Entlastung empfahl.

Nachdem von den Vereinsdelegierten keine Aussprache über die abgegebenen Berichte gewünscht worden war, schritt man zur Entlastung der geschäftsführenden Verbandsvorstandschaft, die nach lobenden Worten von Ehrenmitglied Karl Otto Kniehl einstimmig erfolgte.

Die hernach durchzuführenden Wahlen in das Präsidium des Badischen Sportschützenverbandes ergaben folgende Besetzungen:

  • Landesschützenmeister Roland.H. Wittmer, Hambrücken
  • 2. stellvertretender Landesschützenmeister Manfred Riehl, Heidelberg
  • Landesschriftführer Reinhard Zahn, Lobbach
  • Landessportleiter Jürgen Dörtzbach, Sinsheim
  • Landesdamenleiterin Sandra Fischer, Mosbach
  • Landespressereferent Georg Mülbaier, Walldorf
  • Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos, Mühlhausen
  • Technische Beiräte
  • Adolf Riedl, Eschelbach
  • Gerhard Göpferich, Bauerbach
  • Mitglieder des Schlichtungsausschusses Edgar Bulwer, Engelsbrand
  • Klaus Gierich, Weingarten
  • Rechnungsprüfer Manfred Sauer, Dielheim
  • Landesreferent Vorderlader Günter Schwahn, Hemsbach
  • Landesreferent Anti-Doping Hansjörg Wirth, Crailsheim

Im Ehrenamt bestätigt wurden: Landesjugendleiter Thomas Gesell, Karlsruhe Beisitzer der Kreisschützenmeister Hansjörg Wirth, Crailsheim

Die vorgeschlagenen Satzungsänderungen wurden mit großer Mehrheit gebilligt, und was den kommenden 65. Landesschützentag angeht, so wird dieser im Kalenderjahr 2019 in der Rheinhalle zu Ketsch tagen.

Georg Mülbaier

Unsere Gewinner

Deutsche Meisterschaft Auflage in Hannover 6.-9. Oktober 2016

Passbild_Uwe_DKC_0067

Wenn wir von dir erzählen,
fühlen wir eine tiefe Verbundenheit.
Unsere Gedanken halten dich umfangen,
so als wärst du nicht gegangen.

Tief betroffen nehmen die Sportschützen Abschied von ihrem langjährigen Schützenkameraden und stellvertretenden Kreisschützenmeister

Uwe Bertsch

*02.10.1960    † 16.09.2016

der für uns alle plötzlich und unerwartet verstorben ist.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Mit Uwe Bertsch verliert der Sportschützenkreis Bruchsal und der Badische Sportschützenverband einen überaus engagierten, beliebten und geschätzten Kameraden. Sein unermüdlicher Einsatz, seine Hilfsbereitschaft, Loyalität und Einstellung zum Schießsport war für uns alle beispielhaft.

Wir trauern um eine außergewöhnliche Persönlichkeit und einen vorbildlichen Schießsport-Funktionär. Die Lücke, die er hinterlässt, werden wir nicht schließen können. Was uns bleibt sind Erinnerungen und das ehrende Gedenken, das wir ihm bewahren.

für den
Sportschützenkreis 11 Bruchsal und
Badischen Sportschützenverband
Roland H. Wittmer
Kreisschützenmeister u. Landesschützenmeister

Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung
fand am Sa, 24.9.2016 um 13.00 Uhr statt.
Friedhof Ubstadt-Weiher / OT Weiher, Friedhofweg

28. badisches Alters- und Seniorenschießen brachte gute Ergebnisse

Wie seit Jahren, führte der Badische Sportschützenverband auch heuer wieder in der Standanlage der SG 1744   sein Alters- und Seniorenschießen der beiden Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole durch. Zum 28. Mal trafen sich dazu Starter aus den 224 Mitgliedsvereinen des Landesverbandes, denen es um die Bestplatzierungen ging.
Dabei wurden von den Beteiligten, wie Landessportleiter Jürgen Dörtzbach bei der nach den Wettkämpfen erfolgten Siegerehrung bemerkte, solide Ergebnisse erzielt.
In der Luftgewehr-Altersklasse siegte die Mannschaft des KKS Reihen (Horst Huber, Reinhold Max und Walter Pfeil) mit dem Gesamtergebnis von 1143 Ringen, vor dem SV Walldorf (1134 Ringe) und dem drittplatzierten SC Mörsch (1131 Ringe).
Einzelsieger wurde Walter Pfeil aus Reihen mit 386 Ringen. Mit Kerstin Liebsch, SSV Eberbach ist die Bestschützin der Damen-Altersklasse genannt, die 380 Ringe schoß.
Zum Einzelbestschützen der Seniorenklasse 1 kürte sich Peter Scherz vom SV Walldorf mit 381 Ringen. Bei den Damen der Seniorenklasse 1 war Gabriele Herzog, SG 1744 Mannheim mit 373 Ringen erfolgreich. Jürgen Zölle, KKS Reihen bot in der Seniorenklasse 2 ein Bestergebnis von 357 Ringen, und Dennis De Souza, SG 1744 Mannheim belegte mit 339 Ringen Platz 1 der Seniorenklasse 4. Mit dem Gesamtergebnis von 1062 Ringen brillierte die Mannschaft des SV Eschelbach (Kurt Demel, Jürgen Dörtzbach und Gerd Häuselmann) in der Luftpistolen-Altersklasse, während sich Gerd Häuselmann mit 360 Ringen zudem als Eingelbester dieser Wettkampfklasse aus-
zeichnete. Heike Fuhrmann, SC Mühlburg war mit 363 Ringen Einzelbeste der Damen-Altersklasse. Mit Heinrich Schröpfer aus Zeutern, der 349 Ringe schoß, ist der Einzelbeste der Seniorenklasse 2 genannt, während Walter Wojatschek, von der gastgebenden SG 1744 Mannheim mit 355 Ringen in der Seniorenklasse 3 das Sagen hatte. Mit 351 Ringen überzeugte Volker Henninger, SG 1721 Karlsruhe in der Seniorenklasse 4, und Monika Zölle vom SC Mörsch war in der Damen-Seniorenklasse 4 mit 339 Ringen tonangebend.

Die Platzierungen und Ergebnisse dieses Alters- und Seniorenschießens 2016 im Zahlen-spiegel:

Luftgewehr

Altersklasse – Mannschaften:

1. KKS Reihen1143 Ringe
2. SV Walldorf1134 Ringe
3. SC Mörsch1131 Ringe

Einzel:

1. Walter PfeilKKS Reihen386 Ringe
2. Reinhold MaxKKS Reihen383 Ringe
3. Jens TillnerSC Mörsch381 Ringe

Damen-Altersklasse – Einzel:

1. Kerstin LiebschSSV Eberbach380 Ringe

Seniorenklasse 1 – Einzel:

1. Peter ScherzSV Walldorf381 Ringe
2. Bernd HollschuhSSV Sandhausen373 Ringe
3. Hartmut BeckerKKS Reihen351 Ringe

Damen-Seniorenklasse 1 – einzel:

1. Gabriele HerzogSG 1744 Mannheim373 Ringe
2. Motria SchneiderSV Walldorf358 Ringe
3. Roswitha FriesKKS Reihen354 Ringe

Seniorenklasse 2 – Einzel:

1. Jürgen ZölleKKS Reihen357 Ringe
2. Wilhelm ObereicherKKS Reihen352 Ringe
3. Heinz RottKKS Reihen289 Ringe

Seniorenklasse 4 – Einzel:

1. Dennis De SouzaSG 1744 Mannheim339 Ringe

Luftpistole

Altersklasse – Mannschaften:

1. SV Eschelbach1062 Ringe
2. SC Mühlburg1051 Ringe
3. SG 1744 Mannheim1020 Ringe

Einzel

1. Gerd HäuselmannSV Eschelbach360 Ringe
2. Ivica DominikovicKKS Zeutern341 Ringe
3. Andree FuhrmannSC Mühlburg339 Ringe

Damen-Altersklasse – Einzel:

1. Heike FuhrmannSC Mühlburg363 Ringe
2. Doris PfirrmannSC Mühlburg349 Ringe

Seniorenklasse 1 – Einzel:

1. Heinrich WagenblaßSV Eschelbach368 Ringe
2. Kurt DemelSV Eschelbach365 Ringe
3. Hans-Ulrich HaurySC Wolfartsweier357 Ringe

Seniorenklasse 2 – Einzel:

1. Heinrich SchröpferKKS Zeutern349 Ringe
2. Wolfgang GrablerSG Seckenheim341 Ringe
3. Johannes ZettlKKS Trienz337 Ringe

Seniorenklasse 3 – Einzel:

1. Walte WojatschekSG 1744 Mannheim355 Ringe
2. Günter KrauseSGi Ketsch337 Ringe
3. Fred Joachim KellerSG 1721 Karlsruhe334 Ringe

Seniorenklasse 4 – Einzel:

1. Volker HenningerSG 1721 Karlsruhe351 Ringe
2. Dieter KrausenSG 1744 Mannheim332 Ringe
3. Norbert GieserSGi Ketsch319 Ringe

Damen-Seniorenklasse 4 – Einzel:

1. Monika ZölleSC Mörsch339 Ringe
Sieger im Mannschaftswettbewerb Luftpistole Auflage Senioren A

Schießsport-Senioren erzielten bemerkenswerte Ergebnisse

Die Schießsportanlage der SG 1744 Mannheim stand am 17. September einmal mehr im Zeichen landesweiter Wettbewerbe.
Am Start dieser alljährlich vom Badischen Sportschützenverband nach der eigentlichen Meisterschaftssaison ausgeschriebenen Veranstaltung waren Senioren, die ihre Leistungen in den beiden Auflagedisziplinen Luftgewehr und Luftpistole messen wollten.##Und dabei wurden recht bemerkenswerte Mannschafts- und auch Einzelergebnisse erzielt. In der Luftgewehr-Auflagedisziplin gab es gleich vier Starter, die Einzelergebnisse von 300 bei 300 erreichbaren Ringen vorlegten.
Sieger der Luftgewehr-Auflage-Mannschaften Seniorenklasse A wurde der SV Eschelbach
(Jürgen Dörtzbach, Wolfgang Steigemann und Heinrich Wagenblaß) mit dem Gesamtergebnis von 898 Ringen.
Mit dem Ergebnis von 300 Ringen sicherte sich zudem Jürgen Dörtzbach in der Seniorenklasse A den Einzelsieg, ringgleich übrigens mit seinem Vereinskameraden Heinrich Wagenblaß, der mit gleichem Ergebnis, jedoch der etwas schlechteren Trefferlage, Zweiter wurde. Wolfgang Gleich vom SV Kirchheim schoß in der Seniorenklasse B mit ebenfalls 300 Ringen das höchste Ergebnis, während Heinz Haag vom SV Walldorf in der Seniorenklasse D mit gleichfalls 300 Ringen brillierte.##Auch in der Luftpistolen.Auflagedisziplin siegte ebenfalls die Mannschaft des SV Eschelbach (Jürgen Dörtzbach, Inge Lobitz und Heinrich Wagenblaß) mit dem Bestergebnis von 863 Ringen.
Beachtlich hier alsdann das Einzelbestergebnis der Seniorenklasse A, das wiederum Jürgen Dörtzbach erzielte, und zwar mit 293 Ringen. Auf 297 Ringe lautete das Ergebnis des Erstplat-zierten der Seniorenklasse B, das Hans Pfleger aus Ettlingen schoß. Mit 289 Ringen siegte Alfred Kohler vom KKS Kirrlach in der Seniorenklasse C. Und mit gleichem Ergebnis von 289 Ringen gab es in der Seniorinnenklasse D einen Einzelsieg für Rosa Haag, die ebenfalls dem KKS Kirrlach angehört..##Die Mannschafts- und Einzelbestplatzierungen und Ergebnisse im Zahlenspiegel gezeigt:

Luftgewehr – Auflage

Seniorenklasse A – Mannschaften:

1. SV Eschelbach898 Ringe
2. SV Ettlingen II894 Ringe
3. SG 1744 Mannheim893 Ringe

Einzel:

1. Jürgen Dörtzbach, SV Eschelbach300 Ringe
2. Heinrich Wagenblaß, SV Eschelbach300 Ringe
3. Bernd Hollschuh, SSV Sandhausen299 Ringe

Seniorinnen A – Einzel:

1. Brigitte Graf, SV Ettlingen298 Ringe
2. Gabriele Hammer-Zeitler, SV Mudau298 Ringe
3. Hannelore Müller, SG Buchen295 Ringe

Seniorenklasse B – Einzel:

1. Wolfgang Gleich, SV Kirchheim300 Ringe
2. Werner Mächtel, SG Buchen299 Ringe
3. Gerd Ueberrhein, SG Neckargemünd297 Ringe

Seniorinnen B – Einzel:

1. Elke Köstner, SG 1721 Karlsruhe294 Ringe
2. Sylvia M. Durniock-Probisch, SG 1744 Mannheim291 Ringe

Seniorenklasse C – Einzel:

1. Erhard Hetzel, SV Ettlingen299 Ringe
2. Horst Mohr, SG 1744 Mannheim299 Ringe
3. Valentin Selinger, SV Ettlingen298 Ringe

Seniorinnen C – Einzel:

1. Christa Deutscher, SV Ettlingen294 Ringe
2. Brigitte Pfleger, SV Ettlingen291 Ringe

Seniorenklasse D – Einzel:

1. Heinz Haag, SV Walldorf300 Ringe
2. Jürgen Muschelknautz, SG 1744 Mannheim299 Ringe
3. Manfred Uhrig, SG 1744 Mannheim298 Ringe

Luftpistole – Auflage

Seniorenklasse A – Mannschaften:

1. SV Eschelbach863 Ringe
2. SV Ettlingen863 Ringe
3. KKS Kirrlach863 Ringe

Einzel:

1. Jürgen Dörtzbach, SV Eschelbach293 Ringe
2. Johannes Zettl, KKS Trienz292 Ringe
3. Heinrich Wagenblaß, SV Eschelbach285 Ringe

Seniorinnen A – Einzel:

1. Ingeborg Lobitz, SV Eschelbach285 Ringe
2. Martina Walldorf, SSV Eberbach284 Ringe
3. Beate Schwarck, SGi Ketsch284 Ringe

Seniorenklasse B – Einzel:

1. Hans Pfleger, SV Ettlingen297 Ringe
2. Werner Mächtel, SG Buchen287 Ringe
3. Georg Schädle, SG Buchen287 Ringe

Seniorinnen B – Einzel:

1. Elke Köstner, SG 1721 Karlsruhe278 Ringe

Seniorenklasse C – Einzel:

1. Alfred Kohler, KKS Kirrlach289 Ringe
2. Norbert Gieser, SGi Ketsch288 Ringe
3. Erhard Hetzel, SV Ettlingen279 Ringe

Seniorinnen C – Einzel:

1. Brigitte Pfleger, SV Ettlingen282 Ringe

Seniorenklasse D – Einzel:

1. Karl-Heinz Meyer, SV Walldorf287 Ringe
2. Rolf Mohr, SV Walldorf286 Ringe
3. Manfred Uhrig, SG 1744 Mannheim282 Ringe

Seniorinnen D – Einzel:

1. Rosa Haag, KKS Kirrlach289 Ringe
2. Gisela Martin, SG 1744 Mannheim258 Ringe

Auszeichnung durch die Deutsche UNESCO-Kommission

Logo: Immaterielles Kulturerbe Wissen. Können.Weitergeben

Begründung der Auszeichnung des Schützenwesens in Deutschland

"Das Schützenwesen ist vielerorts ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen oder lokalen Identität. Es umfasst eine große Anzahl von Bräuchen und Traditionen, die in Deutschland in zahlreichen unterschiedlichen Erscheinungsformen verbreitet sind. Das alte Brauchtum wird heute in der Regel im Rahmen einer Vereinszugehörigkeit von Menschen jeden Alters und Geschlechts unabhängig von religiösem Bekenntnis, sexueller Orientierung, Herkunft oder auch Behinderung ausgeübt. Es gibt vielfältige Maßnahmen zur Weitergabe der Tradition und eine aktive Pflege regionaler und europäischer Verbindungen.

Bekanntester und wesentlicher Ausdruck des Schützenwesens ist das Schützenfest, das mit vielfältigen örtlich unterschiedlichen Bräuchen einmal im Jahr gefeiert wird. Jedes Schützenfest hat lokal hergebrachte Rituale und Bräuche und unterschiedliche Abläufe. Über dieses singuläre Ereignis hinaus prägen gerade in kleineren Orten die unterschiedlichen ortsbezogenen Bräuche der Schützenvereinigungen das soziale und kulturelle Gemeinschaftsleben, sodass die Schützentradition das ganze Jahr wahrnehmbar ist und gelebt wird."

Der Präsident des Deutschen Schützenbunds, Heinz-Helmut Fischer, und der Generalsekretär der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, Peter-Olaf Hoffmann, nahmen die Urkunde am 11. März 2016 entgegen.

Oberschützenmeister Wolfgang Goldschmidt ist nicht mehr unter uns!

Wolfgang Goldschmidt †

Am 11.Dezember 1939, wurde in Durlach-Aue in der Grazer Straße 19, ein Junge als zehntes Kind der Familie Goldschmidt geboren.

Es erhielt den Vornamen Wolfgang. Vermutlich ahnten seine Eltern schon damals, dass es einmal ein mutiger Kämpfer wird, so die germanische Biographie und auch die des heiligen Bischofs Georg von Regensburg.

In der Zeit des 2. Weltkriegs ist er als Kind in einer Großfamilie aufgewachsen und die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen waren ihm hinreichend bekannt.

Nach dem Krieg, als sich nun ein neues Gemeinwesen unter den Besatzungsmächten formierte, besuchte er die Schule im Stadtteil Aue wie mir aus seinen Erzählungen bekannt ist. In der nahegelegenen Munitionsfabrik Gustav Genschow & Co erlernte er nach einem sehr guten Schulabschluss einen Handwerksberuf und konnte sich schon während seiner Ausbildungszeit profilieren.

Als junger Mann kam er dann zur Bundeswehr und hatte auch dort einschneidende schwierige historische und aktuelle politische Situationen in Mitten des „Kalten Krieges“erleben müssen.

In diesem Zeitraum hatte er auch seine Frau Brigitte kennengelernt und danach geheiratet. In das Berufsleben zurückgekehrt machte er durch fortlaufende Weiterbildung Karriere in seinem Betrieb und wurde schon in jungen Jahren Leitender Angestellter und Betriebsratsvorsitzender. Jetzt wurde ihm auch der Einblick in die große Wirtschaftswelt ermöglicht, denn er saß nun am Tisch beim großen Gremium seiner Firma „Dynamit Nobel“.

Im Jahr 1972 wurde seine Tochter Nicole, das ersehnte Wunschkind, geboren. Die Familie war nun komplett.

Durch die Verlegung der Produktionsstätte Dynamit Nobel Karlsruhe-Durlach nach Stadeln bei Fürth wechselte er in branchenfremde Firmen und machte sich schließlich in seinem Elternhaus selbstständig.

Über sein überdurchschnittliches Engagement in den vielen Vereinen, Verbänden, beim Nationalkader der Schwarzpulverschützen ist schon viel und ausführlich in den verschiedenen Schützenzeitschriften berichtet worden, weshalb ich auf eine weitere Aufzählung seiner Lebensleistungen und die vielen erfahrenen hohen Auszeichnungen nicht mehr eingehen möchte. Risiken, so ist mir bekannt, hatte er in seinem Leben nie gescheut und seinen Schützenclub Wolfartsweier, welcher aus der Traditionsschießsportgruppe der Firma Dynamit Nobel hervorgegangen ist, zu einem bedeutenden Status nicht nur innerhalb des Stadtkreises sondern auch in den verschiedenen Gremien des Badischen und Deutschen Schützenbundes verholfen hat.

Am Abend des 1. Juni 2016 teilte mir seine Tochter Nicole die traurige Nachricht mit, dass ihr Vater an den Folgen seiner Herzerkrankung im Krankenhaus verstorben ist.

Der Schützenclub Wolfartsweier trauert nun um seinen sehr engagierten Oberschützenmeister, der über mehr als 50 Jahre die Geschicke des Vereins in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen entscheidend bestimmt hatte.

Unter sehr großer Anteilnahme der Bevölkerung sein Stadtteils, seiner Familie, Verwandten, seiner Jagd- und Schützenfreunde wurde er am 7. Juni 2016 auf dem Friedhof im Stadtteil Durlach-Aue beerdigt. Bei der von Pfarrer Micha Willunat von der evangelischen Trinitatiskirche Aue gestalteten Trauerfeier hatte dieser das soziale Wirken des Verstorbenen eindrucksvoll geschildert und den Nachruf von Eleonore Doll vom Gesangverein Durlach-Aue vorgelesen. Elga Roellecke vom Geschichtsverein Wolfartsweier, Dieter Emig vom Polizeichor Karlsruhe, Roland Wittmer als Landesschützenmeister des Badischen Sportschützenverbandes, Fred-Joachim Keller von der Schützengesellschaft Karlsruhe und Schützenmeister Rolf Kunzman vom Schützenclub Wolfartsweier haben die großen Lebensleistungen von Wolfgang Goldschmidt in seinem Leben und insbesondere, die für den Schützenclub und das Schützenwesen, in ihren Nachrufen noch einmal sehr emotional angesprochen. Als letzte Ehrerbietung sang ihm der Polizeichor drei Lieder. Abordnungen des Badischen Sportschützenverbandes, des Schützenkreises 12 und der „Historischen Bürgerwehr Karlsruhe e.V.“ standen mit ihren Standarten am offen Grab und mit einem donnernden Salut erwiesen ihm die befreundeten Salutschützen des Schützenverein Waldbronn die letzte Ehre. Zahlreiche Blumengebinde lagen als letzter Gruß vor seinem Sarg darunter auch in dankbarer Erinnerung und tiefer Verbundenheit ein Kranz des Schützenclubs.

Seiner Ehefrau Brigitte, der Tochter Nicole und der Enkeltochter Katharina, sowie allen Familienangehörigen, Freunden und Bekannten von ihm gilt unsere aufrichtige Anteilnahme. Wir wünschen Ihnen viel Kraft bei der Bewältigung des Verlustes eines geliebten Menschen.

Der Schützenclub wird das große Erbe, das er ihm hinterlassen hatte, würdig verwalten und das Verpflichtende in seinem Sinne fortführen. In der schon zu Lebzeiten nach ihm benannten Schützenhalle wird er zur Erinnerung eine Tafel anbringen, die zukünftige Schützengenerationen an seine außerordentlichen Verdienste für diesen Verein erinnern soll.


Günter Graf, Pressereferent

Rangliste Skeet 2016

Gruppenfoto

v.li: Nico Squillante/Standchef, Bernhard Heckler, Andreas May, Slawomir Nicinski/BSV Trainer, Ralf-Bertram Dienel, Frank Waidner/BSV WS Ref., Harry Stober, Klaus Körber/Präsid.JagdG Wtl, Maximilian Schweikert, Philipp Dienel, Christoph Dienel, Gerhard Stenzel/Präsid. SG Pforzh.
nicht auf dem Bild: Philip Schweitzer, Andreas von Thaden, Arne Kafka u. Richard Messow;

1. BSV-Rangliste Flinte Skeet

Wettkampf-Serie

RangNameVerein1234Resultat
1Heckler, BernhardSG Karlsruhe 17212422201884
2Schweikert, MaximilianJagd Wiesental2021231882
3Nicinski, SlawomirJagd Wiesental1921182381
4May, AndreasSG Karlsruhe 17212019221980
5Stober, HarrySG Karlsruhe 17212120191777
6Stenzel, GerhardSG Pforzheim 14501918191874
7Dienel, PhilippSG Karlsruhe 17211816172071
8Waidner, FrankSG Pforzheim 14501614201767
9Körber, KlausJagd Wiesental2115121361
10Dienel, Ralf-BertramSG Karlsruhe 172112991242
11Dienel, ChristophSG Karlsruhe 1721126101341
12Schweitzer, PhilipJagd Wiesental1616
13von Thaden, AndreasSG Karlsruhe 17211515
14Kafka, ArneSG Karlsruhe 1721entschuldigt
15Messow, RichardSG Karlsruhe 1721entschuldigt

2. BSV-Rangliste Flinte Skeet

Wettkampf-Serie

Wettkampf-SerieErgebnis
RangNameVereinRL11234RL2gesamt
1Waidner, FrankSG Pforzheim 1450782222212186164
2Hans, ChristianSV Nußloch751918231878153
3Fuchs, ChristianSV Nußloch791819181671150
4 Zahn, HaraldSV Nußloch781615152268146
5Franz, ReinerSG Pforzheim 1450781516151864142
6Kohler, RudolfSV Nußloch671518181667134
7Steinfurth, PeterSV Nußloch571518181768125
8Vetter, HelmutSV Nußloch282221161473101
9Egli, HelmutSV Nußloch74074
10 Riemann, WolfgangSV Nußloch61061
11Watta, MathiasSV Nußloch0161513155959
12Staudenmeier, HerbertSV Nußloch0141315155757
13Schlageter, UweSV Nußloch55055
14Hauck, AntonSV Nußloch52052
15 Merwarth, CorinnaSG Pforzheim 145001112994141

3. BSV-Rangliste Trap, Nussloch, 07.08.2016

3. BSV-Rangliste Flinte Skeet

Wettkampf-Serie

Wettkampf-SerieErgebnis
RangNameVereinRL11234RL2gesamt
1Nicinski, SlawomirJagd Wiesental812324242091172
2Heckler, BernhardSG Karlsruhe 1721841923222185169
3Schweikert, MaximilianJagd Wiesental822120142378160
4Stober, HarrySG Karlsruhe 1721771921192180157
5May, AndreasSG Karlsruhe 1721801817192377157
6Dienel, PhilippSG Karlsruhe 1721711818161971142
7Stenzel, GerhardSG Pforzheim 145074074
8Waidner, FrankSG Pforzheim 145067067
9Körber, KlausJagd Wiesental61061
10Messow, RichardSG Karlsruhe 17210101614165656
11Schweitzer, PhilipJagd Wiesental16141310135066
12Dienel, Ralf-BertramSG Karlsruhe 1721421291073880
13von Thaden, AndreasSG Karlsruhe 1721151820003853
14Dienel, ChristophSG Karlsruhe 172141041

2. BSV-Rangliste Skeet, Nussloch, 19.06.2016

3. BSV-Rangliste Skeet, Karlsruhe, 27.08.2016

Baden gewinnt den 10. BW-Cup

Teilnehmer am 10. Baden-Württemberg-Cup

Die Vorderladerflinten-Schützen aus den Landesverbänden Württemberg (WSV) und Baden (BSV) richteten am 23.04.2016 in Pforzheim den 10. Baden-Württemberg-Cup aus. Leider war das Wetter kalt und nass und für diesen Qutdor-Sport recht ungeeignet.
Der Wettkampf kombiniert die beiden Flintendisziplinen Lorenzoni und Manton und wird nach internationalem Regelwerk des MLAIC ausgetragen. Von jedem Schützen sind 50 Scheiben mit der Perkussionsflinte (Lorenzoni) und 25 Scheiben der Steinschlossflinte (Manton) zu beschießen. Je Verband sind 12 Perkussions- und 6 Steinschlossschützen startberechtigt. Zur Cup-Wertung werden die Resultate der sechs trefferbesten Perkussions- und die drei besten Steinschlossschützen eines jeden Verbandes aufsummiert. Leider konnten die Badener mit nur 5 Schützen antreten, Württemberg hingegen bot doppelt so viele Teilnehmer auf.
Die Trefferleistungen in der Disziplin Lorenzoni (Perkussionsflinte) war sehr homogen. Gleich 3 Schützen mussten mit 44 Treffern um Gold, Silber und Bronze stechen! Sieger des spannenden Stechens wurde Siggi Laidig (WSV), Franz Lotspeich (WSV) wurde Zweiter und Philipp Lichtenfels (BSV) belegte Rang 3.
Im Wettkampf Manton (Steinschlossflinte) siegte Franz Lotspeich (WSV) mit 19 Treffern. Den 2. Platz belegte mit 18 getroffenen Scheiben Frank Waidner (BSV). Siggi Laidig (WSV) und Hans-Georg Heinzmann (WSV) mussten mit je 16 Treffern um den 3. Platz stechen. Das Stechen konnte Hans-Georg Heinzmann für sich entscheiden.
Die Resultate der Disziplinen Lorenzoni und Manton bilden die Kombinationswertung. Hier dominierte unangefochten Nationalkaderschütze Franz Lotspeich (WSV) mit insgesamt 63 von 75 möglichen Treffern. Frank Waidner (BSV) folgte mit 61 Treffern auf dem 2. Rang und Siggi Laidig (WSV)wurde mit 60 getroffenen Scheiben Dritter.
Für Mannschaftswertung sammelten die 5 Badener im Wettkampfteil Lorenzoni 213 Punkte. Die 5 besten Württemberger schafften nur 191 Punkte.
Diesen Rückstand konnten die WSV-Schützen mit der Steinschlossflinte nicht mehr kompensieren. Zusammen erkämpften sie 51 Wertungstreffer. Den BSV-Schützen gelangen nur 42 Treffer.
In der Cup-Wertung erreichte das Team Württemberg 242 und die Badener siegten mit 255 Treffern. Bei der anschließenden Siegerehrung übergab Franz Lotspeich seinem Teamkameraden Frank Waidner den großen Wanderpokal.
Dem mehr als 8stündigen Wettkampf in der Kälte folgte ein gemütliches gemeinsames Abendessen. Alle Anstrengungen des langen und anstrengenden Wettkampftages waren bald vergessen. Für die Spitzenschützen beider Verbände diente der BW-Cup zur Vorbereitung und Leistungsbestimmung für die Ende April anstehende DSB-Rangliste auf selber Anlage.
FW

 

1. BSV-Rangliste Flinte Trap

Wettkampf-Serie 
    
RangNameVerein1234Resultat
1 Fuchs, ChristianSV Nußloch2221211579
2 Franz, ReinerSG Pforzheim 14502120191878
3 Waidner, FrankSG Pforzheim 14502319181878
4 Zahn, HaraldSV Nußloch1822211778
5 Hans, ChristianSV Nußloch1818221775
6 Egli, HelmutSV Nußloch1721181874
7 Kohler, RudolfSV Nußloch1716142067
8 Riemann, WolfgangSV Nußloch1517111861
9 Steinfurth, PeterSV Nußloch1513141557
10 Schlageter, UweSV Nußloch1512131555
11 Hauck, AntonSV Nußloch1014161252
12 Vetter, HelmutSV Nußloch13150028
13 Straub, RainerSG Pforzheim 1450entschuldigt  
14 Merwarth, CorinnaSG Pforzheim 1450entschuldigt  
15 Merwarth, KlausSG Pforzheim 1450entschuldigt  
16 Watta, MathiasSV Nußlochentschuldigt  
17 Staudenmeier, HerbertSV Nußloch     

"Wir sind stolz auf dich, Karl"

Schützen ehrten beim Kreisschützenball in Stein am Kocher ihren scheidenden Kreisschützenmeister - Zahlreiche Ehrungen

Zwei Ereignisse prägten den diesjährigen Kreisschützenball in der Turn- und Festhalle in Stein am Kocher: Der langjährige Kreisschützenmeister Karl Peischl zog sich aus der aktiven Vereinsarbeit zurück und stellte sein Amt zur Verfügung und zahlreiche Ehrungen standen an. Nachdem traditionell die Böllerschützen ihren Salut vor der Festhalle erbracht hatten, marschierten die Fahnenträger und die Schützenkönige mit ihren Schützenköniginnen ein und bildeten vor der Bühne ein farbenprächtiges Bild. Nach dem von den etwa 250 Gästen im Saal kräftig intonierten Badnerlied begrüßte der scheidende Vorsitzende die Ehrengäste, die Vertreter aus der Politik und die Delegationen der befreundeten Vereine. Als erster Grußwortredner betonte Bürgermeister Norbert Heuser seine Verbundenheit zu den Schützen und stellte ihr Wirken als eine Fortsetzung jahrhundertelanger Traditionen dar. So sei es früher, als noch keine wehrhaften polizeilichen Strukturen bestanden, ihre Aufgabe gewesen, Städte und Dörfer zu schützen. Diese Schutzaufgaben hätten sich insoweit gewandelt, dass heute die soziale Funktion des Vereinswesens im Vordergrund stünde. Sportkreisvorsitzende und MdB Dr. Dorothee Schlegel unterstrich diese Einschätzungen und stellte heraus, dass die Schützenvereine weit entfernt von dem oft verbreiteten Bild verantwortungsloser Ballermänner seien. Sie würden eine Sportart betreiben, die speziell Jugendlichen verantwortungsvolles Handeln vorführe und ihnen wertvolle Lebensideale vermittle. Besonders hob sie den verdienstvollen ehrenamtlichen Einsatz von Karl Peischl hervor, der neben seinem Engagement bei den Schützen auch viele weitere Tätigkeiten im Ehrenamt wahrnehme und damit zu einem wirklichen Vorbild für nachfolgende Generationen diene. "Wir sind stolz auch dich, Karl!" brachte sie unter dem herzlichen Beifall aller Gäste die Bedeutung der Arbeit von Karl Peischl auf den Punkt.  Auch Ortsvorsteher Markus Kratzmüller zeigte sich stolz angesichts der beispielhaften Arbeit, welche von den Schützen seit langem geleistet würde und wünschte seinen Nachfolgern Ulrich Fischer und Oliver Kuhn bei der Vereinsführung im Sinne ihres Vorgängers eine glückliche Hand. "Wir haben keine große Lobby und oft wenig Anerkennung", prangerte Landesschützenmeister Roland Wittmer an und forderte mehr Unterstützung seitens der Politik und der Medien. Dabei führte er Zahlenmaterial an, mit dem er belegte, dass nur ein verschwindend geringer Teil der Schützen ihre Waffen für Gewalttaten benutzten. Danach würdigte auch er Peischl und seine überdurchschnittlich große Leistungen für den Sport, ehe er mit einem launigen Gedicht seine Rede beschloss. Nach einer Ehrung der Rundenkampfsieger stand die erste Tanzrunde an, ehe Mitglieder der Freilichtbühne Neuenstadt mit einem Potpourri von Schlagern des letzten Jahrhunderts und der heiteren  Bühnenshow "Ich pfeif´ heut Nacht vor deinem Fenster" bereicherten. Nachdem Kreisdamenleiterin Renate Noack die Ehrungen der Schützendamen vorgenommen hatte und verdiente Vereinsmitglieder mit Ehrennadeln ausgezeichnet worden waren, spielten "The Skip-Bo´s" ein weiteres Mal zum Tanz auf. Danach stand die mit Spannung erwartete Proklamation der Kreisschützenköniginnen und Könige und der Jugendschützenkönige an. Als glanzvoller Höhepunkt der Veranstaltung schloss sich die Verabschiedung von Karl Peischl an. Unter dem minutenlangen Beifall der Gäste, die sich zu Ehren ihres scheidenden Kreisschützenmeisters von den Sitzen erhoben hatten, überreichte die neue Führungsriege zahlreiche Abschiedsgeschenke und ernannte Peischl mit einer künstlerisch gestalteten Urkunde zum Ehrenkreisschützenmeister. Der Geehrte bedankte sich sichtlich bewegt für die ihm zuteil gewordene hohe Wertschätzung, und bbezog in seinen Dank auch seine Ehefrau für ihre seit über 40 Jahren währende Unterstützung mit ein.

Wurfscheibenkader Trap und Skeet am 28.11.2015 im Landesleistungszentrum Baden-Württemberg

Kaderschützen   
Hauff VanessaSkeetWSV 
Dienel PhilippSkeetBSV 
Schweikert MaximilianSkeetBSV 
Urhan JohannesSkeetWSV 
Hauck LenaSkeetBSVentschuldigt
Behringer JohannesSkeetWSVentschuldigt
 
Genter DianaTrapSüBa 
Genter HannesTrapSüBa 
Walde MaximilianTrapSüBa 
Weiss CorneliaTrapWSV 
Schölkopf NilsTrapWSVentschuldigt
 

Doc Michael Erlewein (WS BaWü/Trainer) und LLZ Cheftrainer Helmut Hoffmann referieren und vermitteln LLZ Prioritäten:

Balance und Geschicklichkeit sind gefragt:

Auch Spaß gehört dazu Maximilian Schweikert/BSV und Johannes Urhan/WSV.

BSV WS-Kaderschützen im Training mit Talentkader-Förderern in Karlsruhe:

Schießsport-Majestäten, Welt-, Europa- und Deutsche Meister gaben sich die Ehre

Voller Saal und Einzug des Präsidiums
Einzug des Präsidiums

Der Badische Sportschützenverband lud am 31. Oktober zu seinem tradtionellen Landeskönigsball einmal mehr in das Kongress- und Kulturzentrum HARRES der Gemeinde St. Leon-Rot ein. Nach 1984, der ersten Veranstaltung dieser Art, trafen sich die badischen Sportschützen nun zum 32. Mal, um ihre Schießsport-Majestäten zu inthronisieren. In dem mit Herbstlaub geschmückten Ort dieses alljährlich gesellschaftlichen Höhepunktes fanden sich auch heuer wieder zahlreiche Schießsport-Hoheiten aus den angeschlossenen Sportschützenkreisen und den nachgeordneten Mitgliedsvereinen. Alle waren gekommen, um der Proklamation der neuen Würdenträger des Landesverbandes beizuwohnen und die neuen Majestäten zu beglückwünschen.
Was nun den aktuellen Schießsport in Baden angeht, so konnte an diesem festlichen Abend auch zahlreichen badischen Erfolgsschützen der internationalen und nationalen Wettkampfebene Reverenz erwiesen werden.
Zwischendurch fanden einige Programmeinlagen ihre gebührende Aufmerksamkeit und wurden von den Besuchern dieses Königsballs mit reichlichem Applaus belohnt.
Landesschützenmeister Roland H. Wittmer war es dann, der in seiner Gruß- und Festansprache nicht nur viele Schießsport-Majestäten und ehrenamtliche Funktionsträger des Landesverbandes willkommen hieß, sondern auch heuer wieder zahlreiche Ehrengäste aus Kommunalpolitik und dem Sport. Wie gewohnt, sparte der Landesschützenmeister nicht mit kritischen Anmerkungen zum aktuellen Schießsport, wobei seine Blickrichtung in erster Linie den Politikern zugewendet war. Besorgt zeigte sich Roland H. Wittmer, was die Ehrenamtsbesetzungen in den Vereinen bis hin zum Landesverband angeht. Auch sei auf die Jugendarbeit in den Vereinen besondere Aufmerksamkeit zu widmen und die Nachwuchsarbeit zu intensivieren
Grüße der Gemeinde St. Leon-Rot überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Klemenz, die die badischen Bestschützen, unter denen sich auch Mitglieder des Sportschützenvereins Rot befinden, zu ihren Erfolgen gratulierte. Zugleich animierte sie die Vorstandschaft des Landesverbandes weitere Veranstaltungen in St. Leon-Rot durchzuführen.
Präsident Heinz Janalik vom Badischen Sportbund Nord in Karlsruhe bekannte, dass er gerne bei den Sportschützen sei, informierte über erweiterte finanzielle Unterstützung für den Sport durch die Landesregierung Baden-Württemberg, um alsdann seine weiteren Ausführungen mit gebührendem Humor zu würzen.
Helmut Glaser, Präsident des Großkaliberverbandes der Sportschützen von Baden-Württemberg, dankte für die seit nunmehr 7 Jahre von Kameradschaft geprägte Zusammenarbeit beider Verbände.

Nun folgte auch bereits die erste Programmeinlage, gestaltet von der Tanzsportgruppe Karlsruhe-Neureut, die mit „Fun Trappers“ dem Publikum gefielen.
Und mit der Verleihung der Königsorden an die anwesenden Majestäten aus den Sportschützenkreisen und Mitgliedsvereinen war ein erster Höhepunkt dieses Landeskönigsballs erreicht. In der nachfolgenden zweiten Programmeinlage führten die Tänzerinnen aus Karlsruhe-Neureut mit ihren graziösen Darbietungen die Königsballbesucher zurück in die Dreißger Jahre des zurückliegenden Jahrhunderts.
Wenig später warb Ralf Breitinger mit seiner„JeremyShow“ einer Boden-Akkrobatik, die Erstaunen und Bewunderung zugleich hervorrief, um die Gunst der Anwesenden, was mit Applaus unterstrichen wurde.
Was dann folgte, war die Auszeichnung der Erfolgsschützen der Sportsaison 2015; und derer waren es viele., die bei diesem Landeskönigsball 2015 für ihre teils mehrfach erzielten Titel und Platzierungen beglückwünscht werden konnten.
Weltmeister Walter Hillenbrand und Vize-Weltmeister Steffen Hillenbrand, beide SSV Kronau.
Europameisterin Beate Gauß, SV Odenheim, Europameister Martin Kloke. SSV Hemsbach und Franz Lotspeich, SG Pforzheim.
Vize-Europameister Bernd Fränkle, KKS Königsbach, Martin Kloke, SSV Hemsbach und Franz Lotspeich, SG Pforzheim.
Europameisterschafts-Bronzemedaillenerringer Martin Kloke, SSV Hemsbach und Franz Lotspeich, SG Pforzheim.
Deutsche Meister Colin Fix, KKS Hambrücken, Christopher Fix, KKS Ispringen, Claudia Heilig, KKS Kirrlach, Adrian Hotz, BSF Rhein-Neckar Nußloch, Melanie Mikala, 1. BSC Karlsruhe, Kai Schlünz, SC Wolfartsweier, Karina Schneider, SV Walldorf, Frank Waidner, SG Pforzheim, Lena Wurster, SG „Tell“ Edingen, Katharina Zakrzewski, SG Karlsruhe sowie die Mannschaften der Vereine 1. BSC Karlsruhe, SG 1744 Mannheim und SG Pforzheim. Deutsche Vizemeister Christopher Fix, KKS Ispringen, Brigitte Graf, SG Karlsruhe, Steffen Hillenbrand, SSV Kronau, Axel Klingmann, SGi Mosbach, Franz Lotspeich, SG Pforzheim, Thomas Merx, SSV Rot, Kai Schlünz, SC Wolfartsweier, Karina Schneider, SSV Eberbach, Nils Strubel, SV Walldorf sowie die Mannschaften der Vereine SG „Tell“ Edingen, 1. BSC Karlsruhe, KKS Königsbach, SSV Kronau, SV Mannheim-Rheinau und SSV Rot.
Deutsche Meisterschafts-Bronzemedaillenerringer Markus Abt, KKS Königsbach, Gisela GroßmannMast, KKS Brötzingen, Bernd Heckler, SG Karlsruhe, Martin Hildenbrand, SSV Spechbach Walter Hillenbrand, SSV Kronau, Stefanie Kalb, SSV Keltern, Thomas Merx, SSV Rot, Melanie Mikala, 1. BSC Karlsruhe sowie die Mannschaft des SV Walldorf.
Anhaltenden Applaus und nicht überhörbare Rufe nach Zugaben kamen alsdann der Gruppe „Bunt Man“ zu, die mit ihren als kurios zu bezeichnenden Klangkörpern bestehend aus Ablauf- und Ofenrohren, Musik vom Schlager bis zu Evergreens zauberten und damit begeisterte.
Ein weiterer Höhepunkt, was bereits aus dem Titel „Landeskönigsball“ hervorging, war die Proklamation der neuen Würdenträger des Badischen Sportschützenverbandes. Umrahmt von zünftiger Musik marschierten - voran der Landesstandartenträger und seine beiden Begleiterinnen - die amtierenden Würdenträger des Badischen Sportschützenverbandes in den Saal und eröffneten damit die Zeremonie der Proklamation. Neuer Landesschützenkönig wurde Martin Hemberger, vom SV Schloßau. Ihm assistieren Patrick Göpfrich, KKS Hambrücken als 1. und Jochen Schiller, SGi Ketsch als 2. Ritter. Landesschützenkönigin 2015 / 2016 ist Karin Kreß vom SSV Eberbach. Sie begleiten Roswitha Fries, KKS Reihen als 1. und Karina Schneider, SV Walldorf als 2. Dame durch ihre Regentschaftszeit.
Zum Landes-Jungschützenkönig wurde Amelie Wehke, dem SSV Hemsbach angehörend, gekürt; ihr sind als Jungritter Sarah Schendel, SV Elsenz und Alexander Becker, KKS Hambrücken zugeordnet.
Zum Finale dieses mehr als vier Stunden dauernden Programms wurde das Badnerlied inthoniert. Als Conferencer führte Dominic Merz durch den Abend, während zu Tanz und Unterhaltung die Kapelle „The Rollers“ alias „Bettina`s Soundgarden“ aufspielte.

Georg Mülbaier

Vom Deutschland-Cup der Vorderladerschützen

Die Schießsportanlagen in den südbadischen Gemeinden Hüfingen und Bräunlingen waren vom 18. bis 20. September Austragungsorte des Deutschland-Cups 2015, an dem zehn Landesverbände des Deutschen Schützenbundes mit Startern repräsentiert waren. Ausgeschrieben und zu absolvieren waren die zehn Disziplinen Perkussionsgewehr, Perkussions-Freigewehr, Perkussions-Dienstgewehr, Steinschloßgewehr und Muskete, Perkussionsrevolver, Perkussionspistole und Steinschloßpistole sowie Perkussions- und Steinschloßflinte.

Während in Hüfingen die Kugeldisziplinen geschossen wurden, fanden in Bräunlingen die Flintenwettbewerbe ihre Austragung.

Dazu entsandte der Badische Sportschützenverband Starter für alle 10 Disziplinen.

Was nun die erzielten Ergebnisse und Platzierungen der Equipe des Badischen Sportschützenverbandes angeht, so belegte diese in den Kugeldisziplinen, nach Bayern, Württemberg und Hessen mit dem Gesamtergebnis von 1106 Ringen Platz vier, während in den beiden Flintendisziplinen mit 201 Treffern Platz sechs erreicht wurde.

Mit hervorragenden 146 Ringen belegte Karl-Heinz Wiegandt aus Hemsbach Platz 1 der Disziplin Steinschloßgewehr; die Mannschaft aus Baden (Ute Gretz, Axel Klingmann und Karl-Heinz Wiegandt) mit 420 Ringen Platz 4.

In der Steinschloßpistolendisziplin siegte Udo Weik aus Neckarbischofsheim mit 139 Ringen, während die badische Mannschaft (Thorsten Dell, Thomas Rehmann und Udo Weik) mit 389 Ringen auf Platz 3 landete.

In der Disziplin Perkussionsrevolver war Udo Weik aus Neckarbischofsheim mit 138 Ringen auf Platz 5 bester Starter des Badischen Sportschützenverbandes; hier nahm die badische Mannschaft (Thorsten Dell, Thomas Rehmann und Udo Weik) mit 389 Ringen Platz 3 ein.

Bei den Perkussionsflintenschützen bot Roland Dupont aus Pforzheim mit 45 Treffern auf Platz 6 das beste Ergebnis der Starter des Badischen Sportschützenverbandes, während die Mannschaft (Roland Dupont, Johannes Männchen und Frank Waidner) mit 128 Treffern Platz 4 einnahm. In der Steinschloßflintendisziplin kamen die Badener (Rolanbd Dupont, Johannes Männchen und Frank Waidner) mit dem Gesamtergebnis von 73 Treffern über den 6. Platz nicht hinaus.

Hier nun einen Blick zu den gesamten Einzel- und Mannschaftsplatzierungen der Starter aus dem Bereich des Badischen Sportschützenverbandes gerichtet:

Steinschloßgewehr

Einzel:Ringe
1. Karl-Heinz Wiegandt, Hemsbach146
9. Axel Klingmann, Mosbach138
17. Ute Gretz, Bruchsal136
Mannschaften:Ringe
4. Badischer Sportschützenverband420

Perkussionsgewehr

Einzel:Ringe
11. Jürgen Schäfer, Walldürn144
19. Sybille Schiffler, Pforzheim140
24. Andreas Schuch, Hemsbach137
Mannschaften:Ringe
6. Badischer Sportschützenverband421

Perkussions-Freigewehr

Einzel:Ringe
12. Axel Klingmann, Mosbach141
20. Michael Künkel, Walldürn134
22. Karl-Heinz Wiegandt, Hemsbach132
Mannschaften:Ringe
7. Badischer Sportschützenverband407

Perkussions-Dienstgewehr

Einzel:Ringe
12. Michael Künkel, Walldürn131
14. Karl-Heinz Wiegandt, Hemsbach129
18. Axel Klingmann, Mosbach122
Mannschaften:Ringe
4. Badischer Sportschützenverband382

Muskete

Einzel:Ringe
4. Axel Klingmann, Mosbach131
13. Karl-Heinz Wiegandt, Hemsbach118
17. Ute Gretz, Bruchsal111
Mannschaften:Ringe
4. Badischer Sportschützenverband360

Perkussionsrevolver

Einzel:Ringe
4. Udo Weik, Neckarbischofsheim138
7. Thorsten Dell, Obrigheim136
16. Thomas Rehmann, Wolfartsweier131
Mannschaften:Ringe
3. Badischer Sportschützenverband405

Steinschloßpistole

Einzel:Ringe
1. Udo Weik, Neckarbischofsheim139
17. Thomas Rehmann, Wolfartsweier125
19. Thorsten Dell, Obrigheim125
Mannschaften:Ringe
3. Badischer Sportschützenverband389

Perkussionspistole

Einzel:Ringe
11. Thorsten Dell, Obrigheim136
16. Udo Weik,. Neckarbischofsheim133
27. Thomas Rehmann, Wolfartsweier118
Mannschaften:Ringe
8. Badischer Sportschützenverband387

Perkussionsflinte

Einzel:Treffer
6. Roland Dupont, Pforzheim45
15. Frank Waidner, Pforzheim42
17. Johannes Männchen, Pforzheim41
Mannschaften:Treffer
4. Badischer Sportschützenverband128

Steinschloßflinte

Einzel:Treffer
20. Roland Dupont, Pforzheim28
21. Johannes Männchen Pforzheim27
24. Frank Waidner, Pforzheim18
Mannschaften:Ringe
6. Badischer Sportschützenverband73 Treffer

Gesamtplatzierungen

KugeldisziplinenRinge
4. Badischer Sportschützenverband1106
FlintendisziplinenTreffer
6. Badischer Sportschützenverband201 Treffer

Georg Mülbaier

Zwei herrliche Sommertage in Heidelberg

Auf Einladung der Jägervereinigung Heidelberg hat Wolfgang Goldschmidt in seiner Eigenschaft als Landesreferent vom Badischen Sportschützenverband am 21. und 22. August einen sogenannten Kombilehrgang (Wiederladen, Böllern sowie den Umgang mit Vorderladewaffen) durchgeführt. Zunächst begrüßte Hagen Jourdan (Hausherr und Lehrgangsleiter der Jägervereinigung Heidelberg) am Freitagmorgen Wolfgang Goldschmidt und mich sowie die sechs Männer, überwiegend Jäger und eine Jägerin, die das Wiederladen erlernen wollten.

In gelöster Atmosphäre wurde diese bereits erwähnte Thematik in den ersten Unterrichtsstunden beleuchtet, grundlegend erklärt und ergiebig auch darüber diskutiert. Die sieben Personen haben sich viele Notizen gemacht, denn sie wollten ja Kenntnise erwerben und die auch zukünftig anwenden. Viele Dinge waren ihnen schon bekannt, da sie ja auch bei der Ausbildung zum Jagdscheininhaber erfahren hatten. Wolfgang Goldschmidt, der ja auf eine jahrelange Erfahrung bei seiner Tätigkeit bei der Fa. Gustav Genschow & Co. (Dynamit Nobel) zurückgreifen kann, erzählte viele realistische Begebenheiten, die von Fahrlässigkeit im Umgang mit der Materie Treibladungspulver handelten. So manchem Kursteilnehmer wurde dadurch bewusst, dass seine zukünftige Tätigkeit mit einer sehr hohen Verantwortung verbunden ist. Nach den ersten anstrengenden Stunden war nun die Mittagszeit angebrochen und eine Stärkung dringend notwendig. Da muss ich dem Gastronom der Schützenhausgaststätte Kastanie ein hohes Lob aussprechen. Er hat uns an beiden Tagen mit Speisen und Getränken bestens versorgt. Anfügen möchte ich noch, dass am späten Vormittag zehn Schützenfreunde aus dem Schützenkreis Sinsheim zum Kurs hinzugestoßen sind, die nur die Fach- und Sachkunde über das Böllern erlangen wollen.

Am Nachmittag referierte, wie schon bei vielen veranstalteten Lehrgängen, Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen. Seine Ausführungen in seinem vierstündigen Referat waren außerordentlich tiefgreifend und sehr informativ. Es war danach auch jedem Anwesenden klar, dass er die Form betreffend bei seiner zuständigen Behörde eine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz erwerben möchte. Nach der schriftlich abgelegten Prüfung waren am frühen Abend noch einige Unklarheiten mündlich abgefragt worden und das Prüfungsergebnis wurde von Herrn Schäfer als sehr positiv bewertet. So konnten nun, gegen 20:00 Uhr, nach einem anstrengenden Tag, Alle beruhigt nach Hause fahren, denn am zweiten Tag musste ja weiterer, wichtiger Lehrstoff vermittelt werden.

Am Samstag wurde der zweitägige Lehrgang fortgesetzt und Wiederlader wie auch die Böllerschützen wurden mit weiteren wissenswerten und gesetzlich verlangten Informationen konfrontiert. Die Kursteilnehmer wurden danach aufgeteilt, da die Wiederlader jetzt die praktische Seite der Technik separat im Nebenraum erklärt bekamen. Die Böllerschützen mussten ihre theoretischen erlangten Fähigkeiten am Ende des Schießstandareals in die Praxis umsetzen. Es dröhnte laut und der Widerhall konnte noch in der Stadt Heidelberg sowie im angrenzenden Neckartal gehört werden. Bernd Vogt, der als erfahrener Mentor diesen Vorgang prüfte, konnte nur eine lobenswerte Bewertung über die zukünftigen Böllerschützen abgeben. Nach einer kurzen theoretischen Einführung über die Arbeitsgänge des Wiederladens und einer lebendigen Debatte gab es eine Unterbrechung, da eine Demonstration im Außenbereich des Geländes angesagt war. Hagen Jourdan, der in seinem Ruhestand immer noch seiner Tätigkeit als staatlich geprüfter Sprengmeister nachgeht, hatte das Abbrandverhalten der verschiedenen Treibladungspulver demonstriert und die Definition zwischen Explosion und Detonation war nun in unserem Gedächtnis plastisch verhaftet. Das Gezeigte wurde auch von den Lehrkräften mit sehr großem Interesse aufgenommen.

Die Böllerschützen durften sich nach dieser praktischen Vorführung verabschieden und ihre Heimfahrt antreten. Wir haben ihn noch einmal aufgetragen, bei ihren Darbietungen in keinem Fall die notwendigen Vorschriften außer Acht lassen. In einer Broschüre, die ihnen mitgegeben wurde, können sie nun jederzeit vor dem Böllern noch einmal über die gesetzlichen Bestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften informieren.

Weiter ging es mit dem Wiederladen; die praktische Seite wurde jetzt vorgenommen. Die Aspiranten haben ihre bereits gereinigte und kalibrierte Hülse angetrichtert und das Anzündhütchen gesetzt. Mit dem Pulverfüllgerät wurden die Hülsen befüllt und danach eine Kontrolle der eingebrachten Pulvermenge durchgeführt. Das Setzen der Bleigeschosse für die zu fertigenden Patronen im Kaliber .45 ACP war nicht so einfach und eine gute Fingerfertigkeit war gefordert. Da waren kleine Tricks notwendig, die beigebracht werden mussten. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und meine ergänzenden Worte waren, dass man diese Geschicklichkeit erst nach dem Laden von mehreren hundert Patronen bekommt. Aller Anfang ist schwer, das wurde begriffen. Nach weiteren 2 ½ Stunden war auch der letzte Teil des Lehrgangs abgeschlossen. Man hatte die Patronen nach der Endkontrolle in einem Testlauf geprüft, sie noch einmal zusätzlich leicht gecrimpt. und dann die geladenen Patronen Wolfgang Goldschmidt zur Qualitätsbeurteilung Wolfgang Goldschmidt und mich überreicht. In kleiner Runde wurden die entstandenen Probleme noch einmal ausgiebig diskutiert und vereinbart, dass man auch weiterhin in Kontakt bleiben wird.

Man kann mit großer Beruhigung zum Schluss festhalten, es war ein sehr guter Lehrgang, den wir gerne in Erinnerung behalten möchten.

So meine zukünftigen „ Reloader“ prägt euch ein, dass ihr eigenverantwortlich handelt und keine unnötigen Experimente durchführt. Es gibt genügend Ladedaten, Literatur und andere hilfreiche Informationen über den Komplex „Wiederladen“ und notfalls sind wir bereit Euch zu helfen.
Wie lautet der von Wolfgang Goldschmidt immer erwähnte Leitsatz:
„ Die Geschichte des Pulvers ist mit Blut geschrieben und das Rad muss nicht erneut erfunden werden“!


Günter Graf,
Pressereferent des Schützenclubs Wolfartsweier

Ein heißer Lehrgang!

Die beiden Lehrgangstage waren durch eine enorme Hitze und Schwüle gezeichnet. Am Freitag den 17. Juli zeigte das Thermometer über 30 Grad Celsius, am Samstag war es dann doch kühler und wurde erst am Nachmittag wieder erheblich warm. Das tat der Sache jedoch keinen Abbruch, denn im Nebenzimmer des Schützenhauses vom Schützenclub Wolfartsweier waren die Temperaturen erträglich. Außerdem war der Teilnehmerkreis klein und überschaubar. In den Morgenstunden waren es nur sechs angehende Wiederlader, die den Ausführungen von Wolfgang Goldschmidt folgten. Nach dem Mittagessen kamen noch etliche angehende Böller- und Vorderladeschützen hinzu, weil jetzt das vorgeschriebene gesetzliche Wissen von Herr Kersten Sparr vom Regierungspräsidium Tübingen auf dem Lehrplan stand. Mit seinen Erläuterungen zu diesem Thema war er bereits nach etwa mehr als zwei Stunden fertig und die Prüflinge konnten ihr erlangtes Wissen in der vorgeschriebenen schriftlichen Prüfung dokumentieren. Nach einer mündlichen Prüfung war auch dieser Bereich mit einem sehr befriedigendem Ergebnis, wie Herr Sparr betonte, beendet. Am nächsten Samstagmorgen ging es weiter und dieses mal hatte man es vorgezogen die Unterrichtung auf der Terrasse vor dem Schützenhaus vorzunehmen. Es war angenehm kühl und mancher, man musste ja, wenn man etwas weiter entfernt von Karlsruhe wohnt, ohne Frühstück anreisen und das noch nachholen. Hoch konzentriert haben die zukünftigen Böllerschützen das Fachwissen, das der Lehrgangsleiter unterrichtete, aufgezogen. War doch erst kurz vor dem Lehrgang ein tödlicher Unfall beim Böllern mit einer Kanone passiert. Ursache und Hintergründe über dieses tragische Unglück waren jedoch nicht bekannt, weshalb man nur spekulieren konnte und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen standen somit vermehrt im Mittelpunkt der gesamten Diskussion. Dass die Geschichte des Pulvers mit Blut geschrieben wird, wie Wolfgang Goldschmidt immer wieder erwähnt, ist leider wieder einmal zur bitteren Realität geworden. Alle Böllerschützen sollten deshalb mit großer Sorgfalt diesen Vorfall weiter verfolgen und die Ergebnisse in ihr Verhalten beim Böllern einfließen lassen.

Für die Böller- und Vorderladeschützen, die auch auch an diesen beiden Tagen ihr praktischen Können unter Beweis stellen mussten, war am Samstagnachmittag der zweitägige Lehrgang beendet. In Erwartung, dass die bestätigten Lehrgangszeugnisse in angemessener Dauer im Briefkasten liegen, hatte man sich verabschiedet. Die restlichen sechs Wiederlader dieses Lehrgangs hatten sich mit Wolfgang Goldschmidt und mir in die kühleren Räume des Kellers im Schützenhaus zurückgezogen. Dort war sämtliche Werkzeug aufgelegt, um das Wiederladen der Zentralfeuerpatrone 7x57 mm R vorzunehmen. Lange Erläuterungen waren notwendig, denn viele Maßnahmen wie Reinigung der Hülsen, Überprüfung der Hülsen, Messen derselben usw. sind Voraussetzung für das korrekte Herstellen einer Patrone. Nach dem die Anzündhütchen eingesetzt waren konnte jeder Teilnehmer das zuvor festgelegte Pulvergewicht abwiegen und das Pulver mit großer Sorgfalt in die bereits ladefertigen Hülsen einbringen. Das war eine sehr mühevolle Tätigkeit, denn die elektronische Pulverwaage ging schnell nach oben und das Gewicht musste dann wieder reduziert werden. Den zukünftigen Wiederladern wurde jetzt bewusst, dass man bei diesem Arbeitsgang hoch konzentriert bei der Sache sein muss. Ein Fehlverhalten kann große Folgen nach sich ziehen. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich, was jedem von den beiden Lehrkräften hier noch einmal klar verdeutlicht wurde. Als die Geschosse gesetzt waren konnte man die Erleichterung in den Gesichtern der Prüflinge sehen. Die Patronen vom Handschweiß gesäubert wurden sie Wolfgang Goldschmidt zur Begutachtung vorgelegt und der mit zustimmender Mine die exakte Arbeit begutachtete. Mit vereinten Kräften hatte man die Räumlichkeit gesäubert und die Werkzeuge, deren ordentliche Beschaffenheit verlangt wird, aufgeräumt. Auch diese Dinge müssen gelehrt werden, weil es der Gesetzgeber anordnet. An einer vorbildlich aufgeräumten Wiederladebank erkennt man denjenigen Wiederlader, der sein Hobby mit der notwendigen Akribie betreibt. Mit einem Handschlag haben wir die frischgebackenen Wiederlader verabschiedet und noch einmal zur notwendigen Sorgfalt im Umgang mit Treibladungsmittel angehalten. Ich glaube, dass die Wiederlader von Zentralfeuerpatronen in Deutschland im Durchschnitt zu anderen Wiederlader auf unserem Globus auf einem überdurchschnittlichen Niveau diese Tätigkeit betreiben.

Am Schluss dieses Berichtes meinen Dank an unsere Wirtsleute und ihren Gehilfen in der Küche und vor und hinter der Theke, die unsere Lehrgangsteilnehmer bei diesen Temperaturen mit Speise und Getränken immer bestens versorgt haben.

Günter Graf, Pressereferent des SCW

Landesmeisterschaften aller Flinten-Wettbewerbe abgeschlossen

Schützengesellschaft Pforzheim führt Medaillenspiegel an

Seit Mitte Juni werden in den drei olympischen Flintenwettbewerben Trap, Skeet und Doppeltrap die Badischen Meisterschaften in Pforzheim und Nußloch ausgetragen.

Doppeltrap (20.06.2015)
Zum Auftakt der diesjährigen Landesmeisterschaften trafen sich die Sportler auf der Pforzheimer Wurfscheibenanlage zur Ermittlung der Sieger im Doppeltrap.
In der Herrenaltersklasse wurde Bernd Müller (SG Pforzheim) mit 76 Treffern Landesmeister. Stefan Götz (SV Nußloch) gewann die Silbermedaille mit 56 getroffenen Scheiben.
In der Seniorenklasse I wurde Wettkampfleiter Frank Waidner (SG Pforzheim) Landesmeister mit Bestresultat von 100 Treffern.
Gerd Döppenschmitt (SG Pforzheim) traf 96 Scheiben und wurde damit Landesmeister in der Seniorenklasse II. Helmut Vetter (SV Nußloch) und Roland Dupont (SG Pforzheim) erreichten jeweils 88 Treffer. Das Stechen um Platz 2 und 3 entschied Vetter für sich und wurde so Gewinner der Silbermedaille.
In der Mannschaftswertung konnte die SG Pforzheim (Waidner, Döppenschmitt, Dupont) mit 284 Punkten einen ersten Sieg feiern. Der SV Nußloch (Vetter, Alcaniz, Götz) belegten mit 231 Treffern den 2. Platz.

Skeet (27. und 28.06.2015)
Austragungsort der Landesmeisterschaft Flinte Skeet ist alljährlich die Wurfscheibenanlage des SV Nußloch. Am 1. Wettkampftag musste das Wettkampfgeschehen wegen Gewitter und Starkregen vorzeitig abgebrochen werden. Die ausgesetzten Serien wurden am 2. Tag – bei deutlich besseren Wetterbedingungen - nachgeholt.
Maximilian Schweikert (Jagd Wiesental) wurde Badischer Meister in der Klasse Junioren B mit 93 Treffern und neuem Landesrekord. Mit 89 Treffern folgte Philipp Dienel (SG Karlsruhe) auf Rang 2 vor seinem Bruder Christoph (49 Treffer). Alle 3 werden seit einem Jahr im BSV-Kader trainiert und gefördert. Darüber hinaus wurde Maximilian in den Baden-Württemberg-Kader berufen und hatte kürzlich beim ISSF- Junioren-Cup in Suhl seinen 1. Internationalen Wettkampf zu bestreiten.
In der Damenklasse siegte Lena Hauck (Jagd Wiesental) mit 59 Treffern. Auch sie ist Mitglied im BSV- und Baden-Württemberg-Kader.
Landesmeister in der Herrenklasse wurde Slawomir Nicinski (Jagd Wiesental) mit 103 Treffern. Andreas von Thaden belegte mit 97 Treffern den 2. Platz. Dritter nach Stechen wurde Florian Säubert (Jagd Wiesental) mit 79 getroffenen Scheiben.
98 Treffer reichten Andreas May (SG Karlsruhe) zum Sieg in der Herrenaltersklasse. Rolf Vogel wurde 2. Sieger mit 79 Treffern. Den 3. Platz belegte der neue Pforzheimer OSM Gerhard Stenzel mit 72 Treffern.
Bernhard Heckler (SG Karlsruhe) dominierte - mit neuem Rekord von 111 Treffern - das gesamte Teilnehmerfeld und wurde Landesmeister in der Seniorenklasse I. Mit 85 getroffenen Zielen gewann Harry Stober (Jagd Wiesental) bei seiner ersten Landesmeisterschaft die Silbermedaille. Der BSV-Landesreferent Frank Waidner hatte einen Treffer weniger und musste sich daher mit der Bronzemedaille zufriedengeben. Sieger in der Seniorenklasse II wurde traditionsgemäß Gerd Döppenschmitt (SG Pforzheim) mit 86 Treffern. Helmut Vetter (SV Nußloch) belegte Platz 2 mit 75 Treffern gefolgt von Uwe Schlagetter (SGi Ketsch) mit 67 Treffern.
Einen weiteren Mannschaftserfolg konnte das Team der SG Pforzheim (Waidner, Döppenschmitt, Dupont) mit 229 Treffern verbuchen.

Trap (04. und 05.07.2015)
Der SV Nußloch war heuer auch Ausrichter der Landesmeisterschaft in der Disziplin Flinte Trap am vergangenen Wochenende. Am Ende des zweitägigen Wettkampfes nahm Landesreferent Frank Waidner zusammen mit Landesschützenmeister Roland Wittmer die Siegerehrung vor. Bei Temperaturen über der 40°-Marke blieben leider nahezu alle Ergebnisse hinter dem Vorjahresniveau und den Schützenerwartungen zurück.
In der Jugendklasse wurde Alexander Kornelius (SV Odenheim) mit Rekordergebnis von 93 Treffern Landesmeister, gefolgt von Leon Missoum (SG Pforzheim) mit 79 getroffenen Scheiben.
Zum Dritten Mal in Folge siegte in der Damenklasse mit 56 von möglichen 75 Treffern Yvonne Missoum. Den 2. Platz belegte mit 53 getroffenen Wurfzielen Michaela Nitschke bei ihrem ersten Landesmeisterschaftsstart. Dritte wurde Agnes Freiberger mit 41 Treffern. Alle drei Damen gingen auch für die SG Pforzheim als Mannschaft an den Start und erreichten insgesamt 150 Treffer.
Vorjahressieger Frank Geigenmüller (SV Nußloch) wurde mit 99 Treffern unangefochten Landesmeister in der Herrenklasse.
Christian Fuchs (SV Nußloch) traf 102 Scheiben und wurde damit Sieger in der Herren-Altersklasse vor Rainer Straub (SG Pforzheim), welcher 92 Treffer platzierte. Die Bronzemedaille gewann mit 88 getroffenen Wurfscheiben Holger Rickert (SV Nußloch).
Der badische Flintenreferent Frank Waidner (SG Pforzheim) wurde erneut Landesmeister in der Seniorenklasse I mit 102 Treffern, nach Stechen mit dem treffergleichen Klaus Merwarth (SG Pforzheim). Bernd Saumweber (SG Pforzheim) belegte den dritten Platz mit 95 Treffern. So standen gleich drei Pforzheimer auf dem Siegertreppchen.
Mit neuem Landesrekord und insgesamt bestem Resultat von 112 Treffern siegte Helmut Vetter (SV Nußloch) in der Seniorenklasse II. Harald Zahn (SV Nußloch) folgte mit 101 Treffern auf Rang zwei. Die Bronzemedaille erkämpfte mit 98 Trefferpunkten Luis Alcaniz (SV Nußloch).
Die Mannschaftswertung der Altersklasse entschied das Team vom SV Nußloch (Vetter, Zahn, Alcaniz) mit 311 Treffern klar für sich. Auf dem 2. Platz folgte die Mannschaft der SG Pforzheim (Waidner, Döppenschmitt, Dupont) mit 290 Treffern. Für den 3. Platz reichten der 2. Mannschaft des SV Nussloch (Fuchs, Biegel, Rickert) 281 Punkte.

Den Medaillenspiegel dieser Landesmeisterschaft führt abermals die Schützengesellschaft Pforzheim (9 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen) an.
Es folgt der SV Nußloch (4 Gold-, 4 Silber- und 2 Bronzemedaillen) und die Jagdgesellschaft Wiesental (3 Gold-, 2 Silber- und 1 Bronzemedaillen).

Bei den Landesmeisterschaften werden nicht nur die Landesbesten ermittelt, sie dienen auch der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Bedingt durch Starkregen und Gewitter bei Skeet und großer Hitze bei Trap gelang es nur einzelnen Schützen Spitzenleistungen abzurufen. Trotzdem ist auf Basis der Vorjahreslimitzahlen davon auszugehen, dass der BSV bei Trap und Skeet mit jeweils drei Startern und einer Starterin bei den Deutschen Meisterschaften in München präsent sein werden. Auch sind die Prognosen für einen Starter in der Disziplin Doppeltrap durchaus positiv.
Die vor Jahresfrist mit hohem Aufwand gestartete Verbands-Initiative im Nachwuchsbereich lässt eine deutlich positive Tendenz erkennen. So gelang es erstmals mit fünf Nachwuchsschützen bei der Deutschen Meisterschaft präsent zu sein.

LR

Bilder vom 63. Landeschützentag 2015

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Podium des Landeschützentages 2015
Podium des Landeschützentages 2015
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Feierstunde des 63. Landesschützentages mit zahlreichen Ehrungen

576 Delegierte aus 225 Mitgliedsvereinen, die derzeit 31.000 im nordbadischen Raum beheimateten Sport-schützen repräsentierten. Dieses, insbesondere für die Sportschützen, ranghohe Ereignis wurde am Sonntagvormittag, mit einem kleinen Empfang für geladene Gäste und der sich anschliessenden Feierstunde eröffnet, während die 63. Ordentliche Delegiertenversammlung am Sonntagnachmittag auf dem Programm stand. Beim imposanten Einmarsch der Fahnen- und Standartenabordnungen wurden insgesamt 77 Beteiligte aus den Sportschützenkreisen und Schießsportvereinen gezählt, wobei die Standarte des Badischen Sportschützenverbandes in den Festsaal vorangetragen wurde.

In seiner Grußansprache hieß Landesschützenmeister Roland H. Wittmer zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kommunalverwaltung, dem Sport und der Wirtschaft (siehe beigefügte Auflistung) sowie die Vereinsdelegier-ten herzlich willkommen, um alsdann - in kurzen Zügen - die derzeitig aktuelle Situation des bundesdeutschen Schießsports zu beleuchten. Die nachfolgende neu gestaltete Totenehrung ließ noch einmal das schießsportliche Engagement der verstorbenen Ehrenamtlichen sichtbar werden, während dazu das jeweilige Foto mit dem Beamer gezeigt wurde.

Nach den Grußansprachen des 1. Beigeordneten der Stadt Walldorf, Otto Steinmann, Präsident DieterSchmidt-Volkmar vom Landessportverband Baden-Württemberg, Innenminister a.D. und Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg Heribert Rech, Mitglied des Landtages und stellv. Vorsitzender des Innen-ausschusses von Baden-Württemberg Karl Klein, Mitglied des Landtages und Vorsitzender der Landtagsfraktion der FDP Baden-Württemberg Dr. Hans-Ulrich Rülke, Mitglied des Landtages und erster stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU Baden-Württemberg Peter Hauk, Vizepräsidentin des Deutschen Schützenbundes und Landes-Oberschützenmeisterin des Württembergischen Schützenverbandes Hannelore Lange sowie Eduard Korzenek, dem Präsidenten des Landesschützenverbandes Sachsen-Anhalt waren Ehrungen angesagt, und derer gab es viele. Sowohl der Deutschen Schützenbund als auch der gastgebende Badischen Sportschützenverband hielten für vieljährig Ehrenamtlich Tätige hohe Ehrungen bereit.

Mit dem musikalischen Ausmarsch der Fahnen- und Standartenabordnungen, dazu wurde vom Musikverein „Stadtkapelle Walldorf“ freilich das Badner-Lied intoniert, schloß die Feierstunde und leitete - wie vor drei Jahren - zum originellen Böllerschießen auf dem Vorplatz der Astoriahalle über.

Auszeichnungen, Ehrungen und Ernennungen des 63. Landesschützentages am 12. April 2015 in Walldorf

Deutscher Schützenbund

Ehrenkreuz in Gold

Roland Schneck KKS Enzberg und Ulrich Löw KKS Stein am Kocher

Goldene Medaille am grünen Band

Gerhard Hofmann SV St. Leon und Willi Wolf SSV Moosbrunn

Ehrenkreuz in Silber

Helga Apfelbach SV Walldorf, Jens Bergmaier SSV Rauenberg, Hermann Bürger SGi Östringen, Johann Hinrich Ehlers SSV Oberflockenbach, Astrid Fath SSV Oberflockenbach, Hans-Josef Lakatos KKS Plankstadt, Karl Metzger KKS Trienz Renate Noack KKS Hüffenhardt, Peter Poser SSV Spechbach, Manfred Sauer SSV Dielheim, Roland Treu SG Wertheim, Roland H. Wittmer KKS Hambrücken, Edith Zeh SV Ettlingen,

Ehrenkreuz in Bronze

Manfred Braun SSV Spechbach, Jürgen Dinkeldein SSV Moosbrunn, Rita Dinkeldein SSV Moosbrunn, Roland Dupont SG Pforzheim, Hans-Joachim Häffner SG Eppingen, Peter Ihrig SV Mülben, Erhard Kaiser SSV Karlsbad, Rolf Lauer SV Nußloch, Annemarie Löw KKS Stein am Kocher, Werner Mächtel SG Buchen, Dr. Axel Mahnke SSV Oberflockenbach, Wolfgang Michel SV Großrinderfeld, Rolf Paulmann SV Neckarbischofsheim, Ulrich Sinn SC Wolfartsweier, Peter Storck SG 1721 Karlsruhe, Jürgen Weber SC Wolfartsweier, Rainer Weis SV Ettlingen und Bruno Winkler SG Rohrbach

Kleine goldene Ehrennadel

Bettina Freiseis SSV St. Ilgen

Badischer Sportschützenverband

Ehren-Landesschützenmeister

Adolf Hofer SG Rohrbach

Ehrenmitgliedschaft

Hans Dürrhammer SG Pforzheim, Reinhold Erhard SG Pforzheim und Marga Schmitt SSV Dielheim

Ehren-Landesligaleiter

Thomas Gesell SG Durlach

Ehrenkreuz – Sonderstufe rot

Helmut Apfelbach SV Walldorf, Kurt Martin SG 1744 Mannheim und Reinhard Zahn SSV Waldwimmersbach

„Greif“-Verdienstwappen in Gold

Lothar BoosSG Seckenheim, Erich Dreher KKS Zeutern, Gerhard Göpferich KKS Bauerbach, Volker Kraft SG Durlach, Heinz Schuster KKS Alt Heidelberg

„Greif“-Verdienstwappen in Bronze

Hermann Pausch, Junior Isny / Allgäu

Greif“-Verdienstnadel in Go„ld

Barbara Pausch Isny / Allgäu

3-Kreise-Medaille in Bronze

Stadt Walldorf, Sportschützenverein St. Ilgen, Hans-Josef Lakatos

Badische Sportschützen blickten auf erfolgreiche Sportsaison 2013 - 2014 zurück

Wie bereits vor drei Jahren, bildeten auch heuer wieder die Salven der Böllerschützen den Auftakt zur Ordent-lichen Delegiertenversammlung, der 63. des Badischen Sportschützenverbandes. Dazu fanden sich am 12. April im badischen April Walldorf 576 Delegierte aus 225 Mitgliedsvereinen des Landesverbandes ein, die ihrerseits nicht weniger als 31.000 im nordbadischen Raum beheimatete Sportschützen repräsentierten. Die Schwerpunkte dieser Zusammenkunft lagen diesmal zum einen bei den abzugebenden Arbeitsberichten der Präsidialmitglieder und zum anderen in durchzuführenden Neuwahlen. Landesschützenmeister Roland H. Wittmer beleuchtete in seinem Report die derzeitige Schießsportsituation im Lande, um danach von allen Betroffenen wirksame Maßnahmen zu fordern, dem seit Jahren feststellbaren Mitgliederschwund - derzeit gehören den 225 Schießsportvereinen des Badischen Sportschützenverbandes 31.000 Mitglieder an - entgegen zu wirken. Durch Modernisierung betrieblicher Abläufe der Mitgliederverwaltung und vermehrter Anwendung und Nutzung neuer Medien, so der Landesschützenmeister, sollen Einsparpotentiale genutzt werden. Die Umstellung des EDV-gestützen Mitgliederverwaltungsprogrammes pro Member auf NEON sei derzeit oberstes Ziel. Der 2014  durch die am Landesleistungszentrum Pforzheim beteiligten 3 Schießsportverbände Baden, Südbaden und Württemberg gegründete Verein funktioniere. Und was die gemeinsamen Gespräche von Verbandsvertretern mit etablierten Parteien Baden-Württembergs angeht, so konnte in Kernthemen des Schießsports ein Konsens gefunden werden. Von mancherlei schießsportlichen Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene erzielt, sprach Landessportleiter Helmut Apfelbach im seinem Bericht. 5 Europameister- und 6 Vize-Europameistertitel sowie 2 EM-Bronzemedaillen, dazu 14 Gold-, 14 Silber- und 16 Bronzemedaillen bei Deutschen Meisterschaften erzielt, waren zusammen mit Bestplatzierungen bei Ligawettkämpfen Höhepunkte der Sportsaison 2013. 2014 habe es bei den höchsten nationalen Titelwettkämpfen für die Badener 16 Deutsche Meister- und 17 Deutsche Vizemeistertitel sowie 16 Bronzemedaillen gegeben. Allein das traditionelle Landeskönigsschießen lasse, was die Teilnehmerzahl angeht, zu wünschen übrig, meinte der Landessportleiter abschließend. Die Teilnahme an der bundesweiten Jugendverbandsrunde, am Masters und Shooty Cup bildeten zusammen mit den jeweiligen Meisterschaften Kern-Veranstaltungen des badischen Schießsport-Nachwuchses. Hervorragende Arbeit bescheinigte Landesjugendleiter Thoma Gesell den bestehenden Verbands- und Kreiskadern. Auch den weiteren Berichten der Landesjugendsprecher, der Landes-Damenleiterin Marga Schmitt, des DV-Beauftragten Gerhard Göpferich, des Schulungsleiters Hans Josef Lakatos sowie des Landespressereferenten Georg Mülbaier war Positives zu entnehmen.

Die Entlastung der geschäftsführenden Verbandsvorstandschaft erfolgte, wobei sich Ehrenmitglied Karl Otto Kniehl aus Karlsruhe zum Sprecher der Versammelten machte, nach Worten des Dankes und der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement des BSV-Präsidiums, einstimmig. Durchzuführende Neuwahlen in das Präsidium des Badischen Sportschützenverbandes ergaben folgende Besetzungen:

1. Stellv. LandesschützenmeisterBruno Winkler, Heidelberg
LandessportleiterJürgen Dörtzbach, Meckesheim
LandesdamenleiterinMarga Schmitt, Dielheim
LandesjugendleiterThomas Gesell, Karlsruhe
DV-BeauftragterRolf Meier, Karlsruhe
Technischer BeiratWolfgang Goldschmidt, Wolfartweier
Mitglieder des SchlichtungsausschussesHarald Zahn, Wiesloch und
 Ludwig Neuhaus, Wertheim.
RechnungsprüferJens Gomille, Neckargemünd

Zu beschließende Satzungsänderungen betrafen die Erweiterung des Verbands-Jugendausschusses um stell- vertretende Landesjugendleiter, was einstimmig gebilligt wurde. Eine zweite Satzungsänderung galt dem Wahlmodus der geschäftsführenden Verbandsvorstandschaft, wobei der bisherige Satzungstext „Die Vorsitzenden werden ausnahmslos schriftlich gewählt. Alle übrigern Wahlen finden, sofern kein Antrag entgegen steht, per Akklamation statt.“ abgelöst wurde. Mit Mehrheit fand dazu die folgende Neufassung ihre Verabschiedung: „Die Wahlen des gesamten geschäftsführenden Vorstandes erfolgen ausnahmslos durch Akklamation, sofern kein Antrag entgegen steht. Stehen mehrere Kandidaten für das Amt des 1., 2. oder 3. Vorsitzenden zur Wahl, hat die Wahl schriftlich per Wahlzettel zu erfolgen.“

Anträge zu dieser Delegiertenversammlung lagen keine vor, so dass sich die Delegierten nach Bestätigung des Tagungsortes für den kommenden 64. Landesschützentag 2017 in Bruchsal dem abschliessenden Tagesordnungs-punkt „Verschiedenes“ gegenüber sahen, der mit keinen Themen besetzt war.

Zu den Bildern vom Landeschützentag

Wir machen weiter!

Die Teilnehmer bei der Schulung

In diesem Jahr hat Wolfgang Goldschmidt drei Kombilehrgänge (Wiederladen-Böllern u. Vorderlader) angeboten. Die Nachfrage ist groß und um erfolgreich zu lehren ist deswegen auch die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Deshalb wurde auch der erste Lehrgang bereits im Monat April und zwar an dem Wochenende des 10. und 11. durchgeführt. Alle Teilnehmer mussten, da der Lehrbeauftragte des Regierungspräsidiums Tübingen nur noch an Werktagen die Unterrichtung vornehmen kann, bereits am Freitag erscheinen. Bis zur Mittagszeit hatte Wolfgang Goldschmidt als Lehrgangsleiter umfangreich das Rüstzeug vermittelt, welches die zukünftigen Wiederlader, unbedingt wissen müssen. Bernd Vogt, der ebenfalls dem Ausbildungsteam angehört, überprüfte am Vormittag zeitgleich die praktische Handhabung des Böllerns. Im Stadtteil Wolfartsweier wusste durch den fortlaufenden Donnerhall nun Jedermann , dass im Schützenclub wieder Lehrgänge stattfinden. Nach der Mittagspause, inzwischen waren auch die restlichen Böller- und Vorderladeschützen eingetroffen, ging es erneut zur Sache. Im weiteren Verlauf konnten auch die Schützen, die zukünftig mit Vorderladewaffen schießen möchten, auf dem Schießstand ihre sichere Handhabung demonstrieren. Die umfassenden gesetzlichen Vorschriften im Umgang mit diesen Gefahrstoffen erklärte Herr Dietmar Schäfer in gekonnter Routine in seinem etwa drei Stunden dauernden Vortrag; untermauert mit Lichtbildern und umfangreichem Anschauungsmaterial. Nach erfolgreicher schriftlicher und mündlicher Prüfung konnten alle Aspiranten an diesem Abend nach Hause fahren. Am frühen Samstagmorgen ging es mit großem Elan weiter. Weitere wichtige theoretische Kenntnisse wurden den Böller- und Vorderladeschützen kundgetan und auch hier durch eine schriftliche Prüfung abgefragt. Nach der Mittagspause durften die Schützen nach Hause fahren, die ihre Aufgaben absolviert hatten. Noch elf Personen waren übrig und die wollten es wissen. Gemeinsam haben Wolfgang Goldschmidt und ich kurzer Hand den Schießstand für Druckluftwaffen im Keller des Schützenhauses zum einem geeigneten Raum für diese Tätigkeit des Wiederladens umfunktioniert. Alles war aufgebaut und gut vorbereitet als ich mit meinem umfangreichen Erklärungen begann. Es galt die Patrone im Kaliber .45 ACP zu laden, die ja vielfach von Schützen zum sportlichen Wettkampfschießen mit Zentralfeuerwaffen benützt wird. Auch dieser Vorgang dauerte mehrere Stunden bis zum frühen Abend. Alle haben diesen praktischen Teil mit Bravour bestanden und konnten ihre Patronen zur Begutachtung vorlegen. Auch die letzte Hürde, der schriftliche Abschlusstest, hatte die kleine Gruppe gemeistert. Mit Handschlag und einem Zeugnis gingen die zukünftigen Wiederlader nach Hause. Es waren alle glücklich diesen Lehrgang bestanden zu haben und bei einem kleinen Umtrunk wurden dann noch ergiebig Schützenprobleme im Lokal des Clubs diskutiert.

Schulung

beachten sollten. Die nächsten beiden Kombilehrgänge finden am 17. und 18. Juli sowie am 27. und 28. November in Karlsruhe-Wolfartsweier beim Schützenclub statt. Es wird um rechtzeitige Anmeldung beim Lehrgangsleiter Wolfgang Goldschmidt oder BSV Leimen gebeten. Nähere Auskünfte sind in der Homepage vom BSV oder SCW aufgeführt. Ebenso sollten sie die für den Lehrgang erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung rechtzeitig bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragen, sie dem BSV mit der Anmeldung zusenden und sich in der kommenden Zeit mit der entsprechenden Lektüre in die Materie einarbeiten. Das ist für sie sehr hilfreich und trägt zum besserem Verständnis bei. Für Auskünfte stehen wir (Wolfgang Goldschmidt wolfgang.goldschmidt@sc-wolfartsweier.de und Günter Graf guenter.graf@sc-wolfartsweier.de ) gerne zur Verfügung.


Günter Graf, Pressereferent des Schützenclubs Wolfartsweier

Schulungsteilnehmer

Der BSC Heidelberg hat gut lachen und eine neue Landesmeisterin

Bei der Landesmeisterschaft 2015 des BSV in Wiesloch-Baiertal am 24./25.01.2015 konnten die Schützen des BSC Heidelberg wieder einiges an Medaillen und guten Ringzahlen erreichen. Abräumer waren vor allem die Damen. Hier wurde mit souveränen 529 Ringen Ulrike Schütz erstmals Badische Landesmeisterin, gefolgt von Heidi Baumann auf Platz 3 und Christine Bignion auf Platz 4. Stephanie Pulm, vor kurzem noch verletzt, schoss ihre erste Landesmeisterschaft und ergatterte Platz 6 in der Damenaltersklasse. Im Team erreichten Ulrike Schütz, Heidi Baumann und Christine Bignion in der jüngeren Damenklasse Platz 2.

Auch die Herren ließen sich nicht lumpen und so kamen Niklas Rausch in der Juniorenklasse auf Platz 3, Michael Stammel in der Herrenaltersklasse auf Platz 4 und Gary Hube in der Schülerklasse A auf Platz 6, gefolgt von Mirko Sommer auf Platz 8.

In der Damen Blankbogenklasse sicherte sich Birgit Grein Platz 4.

Landeskönigsball mit Ehrungen zahlreicher badischer Erfolgsschützen und Proklamation der neuen Majestäten

Alle Geehrten auf der Bühne

In Anwesenheit von Ehrengästen aus  Kommunalpolitik, dem Sport und natürlich zahlreicher amtierender Hohheiten aus den Sportschützenkreisen und Mitgliedsvereinen beging der Badische Sportschützenverband auch heuer wieder im Kongress-, Kultur- und Sportzentrum „HARRES“ der Gemeinde St. Leon-Rot seinen Landeskönigsball, und zwar am Samstag, dem 08. November.Recht gerne war man - wie die Teilnehmerzahl von mehr als 400 Gästen beweist -  der von Landesschützenmeister Roland H- Wittmer ergangen Einladung zu dieser Traditionsveranstaltung gefolgt, bei derdie Würdigung und Ehrung zahlreicher Welt- und Deutscher Meisterschaftsplatzierter sowie die Proklamation der neuen Majestäten des Landesverbandes Höhepunkte dieses festlichen Abends waren.


In seiner Grußansprache betitelte der Landesschützenmeister die nunmehr zu Ende gegangene Sportsaison 2014 als überaus erfolgreich. Und gerade der alljährlich stattfindende Landeskönigsball sei dierichtige Veranstaltung alle auf nationaler und internationaler Wettkampfebene erzielten Erfolge gebührend zu würdigen. Zugleich betonte Roland H. Wirttmerden Stellenwert der Ehrenamtlichen. Sein abschließenderDank galt sowohl den aktiven Sportschützen als auchden zahllosen Helfern in den Sportschützenkreisen undMitgliedsvereinen für deren permanentes Engagement.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Klemenz, dankte den badischen Sportschützen dafür, dass sie mit diesem Landeskönigsball errneut eine hochrangie Veranstaltung nach St. Leon-Rot gelegt haben und nannte die Sportschützen stets gern gesehene Gästein der GemeindeDie Grüße dres Deutschen Schützenbunden sowiedes Bayerischen Sportschützenbundes entbot DSB-Vizepräsident und 1. Landesschützenmeister Wolfgang Kink, wobei er den Badenern zugleich eine loyale und vonKameradschaft getragene Zusammenarbeit im bundesdeutschen Schießsport bescheinigte.Präsident Helmut Glaser vom Großkaliberverband Baden-Württemberg unterstrich die enge Zusammenarbeit beider Verbände und forderte das Führen intensiver Gespräche in Sachen Schießsport und Waffenrecht mit den Politikern des Landes.

Nun übernahm Dominic Merz die Ansage und führte durch das weitere Programm der nachfolgenden Stunden. Da standen zunächst die amtierenen Majestäten aus den Sportschützenkreisen und Mitgliedsvereinen im Mittelpunkt, wurden den Anwesenden vorgestellt, um danach mit den Königsorden ausgezeichnet zu werden.

In gekonnter Weise entführten nun „Mister Black und Ursula“ in die Welt der Magie und ernteten vielfachenBeifall auf offener Szene. Die Ehrung zahlreicher Medaillenerringer der zurückliegenden Welt- und Deutschen Meisterschaften 2014 war ein weiterer Programmpunkt.

Mit gekonnten tänzerischen Darbietungen von Szenenund Melodien aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“ debütierte der Rollschuh-Club Gieselbrunn bei den Sportschützen und animierte die Anwesenden zu geradezu frenetischem Applaus

Da war dann noch die Lyrik-Autorin Mariette Dörtzbach,die mit ihrem Vortrag von zwei Gedichten gefiel, bevordie neuen Hoheiten des Badischen Sportschützenverbandes proklamiert wurden.

Zum Landes-Jungschützenkönig wurde Finn Leinberger(KKS Hüffenhardt) ausgerufen. Seine beiden Jungritterheißen Markus Balzer (KKS Weisbach) und Dinah Krause (SGi Östringen).Landesschützenkönigin 2014 / 2015 ist Karina Schneider(SV Walldorf). Ihr assistieren als begleitende DamenKirsten Wegner (SSV Moosbrunn) und Gudrun Lauer(SSV Malschenberg).Neuer Landesschützenkönig ist Stefan Leibold (KKS Hambrücken), dem Harald Bärthel (SSV Philippsburg)als 1. und Wolfgfang Friedel (SV Schloßau) als 2. Ritter durch die Regentschaftszeit beistehen.

Zu Tanz und Unerhaltung spielten bei diesem gesellschaftlichen Höhepunkt der badischen Sportschützen "The Rollers".

Georg Mülbaier

Die Majestäten präsentieren sich auf der Bühne
Die neuen Majestäten

Ehrengäste des Landeskönigsballs 2014

Bürgermeister-Stellvertreterin Birgit Klemenz (St. Leon-Rot).

Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes und 1. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes Wolfgangf Kink (München).

Präsident des Großkaliberverbandes Baden-Württemberg Helmut Glaser (Stuttgart).

Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes und Ehrenmitglied des Badischen Sportschützenverbandes Otto Hemberger (Buchen).

Die Ehrenmitglieder des Badischen Sportschützenverbandes: Helmut Apfelbach (St. Leon-Rot), Kurt Auer (Forst), Volker Bender (Wiesloch), Helmut Bub(Waghäusel-Wiesental), Georg Mülbaier (Walldorf), Ludwig Neuhaus (Wertheim) und Helmut Schlenker(Bad Schwalbach).

Weltmeisterschaftsplatzierte

Beate Gauß (Östringen-Odenheim), Martin Kloke (Hemsbach), Katja, Ralf, Steffen und Walter Hillenbrand (Kronau), Franz Lotspeich (Pforzheim), Mario Nittel (Keltern) und Eva Rösken (Schloßau).

Deutsche Meister

Harald Doppler (Mannheim), Roland Dupont (Pforzheim), Brigitte Graf (Karlsruhe), Siegfried Hess(Mannheim), Klaus Mahlke (Hemsbach), Jürgen Muschelknautz (Mannheim), Brigitte Pfleger (Karlsruhe), Karl Heinz Platz (Hemsbach), Bruno Schmitteckert (Karlsdorf), Kai Schlünz (Wolfartsweier), Frank Waidner (Pforzheim), Udo Weik (Neckarbischofsheim) und Katharina Zakrezewski (Karlsruhe).

Deutsche Vizemeister

Nadine Baumannm, Thorsten Dell, Christopher Fix, Bernd Fränkle, Kurt Hillenbrand, Thomas Merx, Nils Noack, Thomas Pecoroni, Klaus Stephan,Nils Strubel und Sarah Würz.

Bronzemedaillenerringer der Deutschen Meisterschaft

Terea Groß, Sefanie Kalb und Alexander Kornelius.

Wettkämpfer, Bestplatzierte und Ehrenamtliche dieses Schießsport-Meetings der Vorderladerschützen in Hemsbach
Wettkämpfer, Bestplatzierte und Ehrenamtliche dieses Schießsport-Meetings der Vorderladerschützen in Hemsbach (Photo: G. Mülbaier)

Jochen Zachow schoß Bestergebnis von 145 Ringen

Mit dem zentralen Endkampf, der am Samstag, dem 25. Oktober in der Standanlage des SSV Hemsbach seine Austragung fand, wurde das diesjähriges Kreismannschaftsturnier der badischen Vorderladerschützen beendet.
Nicht weniger als 15 Kreis-Auswahlmannschaften warenam Start, dazu 14 Einzelstarter, die sich nicht über Kreismannschaften zur Endkampfteilnahme qualifiziertenhatten, waren vom Badischen Sportschützenverband zu diesem Final-Match eingeladen worden. Den Beteiligten ging es dabei einmal mehr um Bestplatzierungen und auch um die ausgesetzten Trophäen des Landesverbandes.
Die Leitung dieses neuerlichen landesweiten Schießsportmeetings oblag Kreisreferent Wolfgang Herrmann.
Und was nun die erzielten Ergebnisse und Platzierungen angeht, so waren die Sportschützenkreise Mosbach, Schwetzingen und Weinheim erfolgreich.Sowohl in der Perkussionsgewehr- als auch Steinschloßgewehrdisziplin siegte der Sportschützenkreis Schwetzingen (Dominik Schmitt sowie Hans undKlaus Stephan) mit 418 und 409 Ringen.
Tagesbestschütze der Perkussionsgewehrdisziplin war Jochen Zachow vom Sportschützenkreis Mosbach mit 145 Ringen, während sich Klaus Stephan ausSchwetzingen in der Steingeschloßgewehrdisziplinmit 142 Ringen den Einzelsieg sicherte.
Mit dem Gesamtergebnis von 406 Ringen schoß sich die Mannschaft des Sportschützenkreises Mosbach (Thorsten Dell, Rainer Schäfer und Michael Staudt)in der Perkussionsrevolverdisziplin den Turniersieg 2014. Hier war Michael Staudt aus Mosbach mit 138 Ringen Tagesbester, übrigens ringzahlgleich mit dem zweitplatzierten Martin Kloke aus Weinheim.
Die Perkussionspistolendisziplin entschied freilichder gastgebende Sportschützenkreis Weinheim (MartinKloke, Klaus Mahlke und Karl-Heinz Platz ) mit 411Ringen für sich, wobei Klaus Mahlke aus Weinheimmit 143 Ringen auch das höchste Einzelergebniserzielte.
Schließlich noch die Platzierungen der Steinschloßpistolendisziplin. Auch hier gab es einen Sieg für die Mannschaft des Sportschützenkreises Weinheim – gleiche Besetzung wie bei der Perkussionspistolendisziplin - mit 383 Ringen.
Das Prädikat des Einzelbesten kam Udo Weik vom Sportschützenkreis Sinsheim zu, der 134 Ringe vorlegte.

G. Mülbaier

Perkussionsgewehr

Mannschaften:

1. Sportschützenkreis Schwetzingen418 Ringe
2. Mosbach417 Ringe
3. Buchen275 Ringe

Einzel:

1. Jochen Zachow, Sportschützenkreis Mosbach145 Ringe
2. Dominik Schmitt, Schwetzingen144 Ringe
3. Klaus Stephan, Schwetzingen142 Ringe

Steinschloßgewehr

Mannschaften:

1. Sportschützenkreis Schwetzingen409 Ringe
2. Weinheim392 Ringe
3. Mosbach386 Ringe

Einzel:

1. Klaus Stephan, Sportschützenkreis Schwetzingen142 Ringe
2. Arno Haas, Mosbach139 Ringe
3. Andreas Schuch, Weinheim136 Ringe

Perkussionsrevolver

Mannschaften:

1. Sportschützenkreis Mosbach406 Ringe
2. Weinheim401 Ringe
3. Sinsheim371 Ringe

Einzel

1. Michael Staudt, Sportschützenkreis Mosbach138 Ringe
2. Martin Kloke, Weinheim138 Ringe
3. Thorstern Dell, Mosbach135 Ringe

Perkussionspistole

Mannschaften:

1. Sportschützenkreis Weinheim411 Ringe
2. Sinsheim404 Ringe
3. Mosbach399 Ringe

Einzel:

1. Klaus Mahlke, Sportschützenkreis Weinheim143 Ringe
2. Udo Weik, Sinsheim141 Ringe
3. Martin Kloke, Weinheim139 Ringe

Steinschloßpistole

Mannschaften:

1. Sportschützenkreis Weinheim383 Ringe
2. Sinsheim373 Ringe

Einzel:

1. Udo Weik, Sportschützenkreis Sinsheim134 Ringe
2. Klaus Mahlke, Weinheim130 Ringe
3. Thorsten Dell, Mosbach128 Ringe

Landesmeisterschaft Flinte Skeet

Nachwuchs mit starken Leistungen

Bild links: Gruppenbild: LM-Skeet / Sieger und Platzierte 2014
unten v. li Frederik Braun / SSV Dielheim,   Stefan Hartz / Jagdg.Wiesental,  Andreas May / SG Karlsruhe,  Gerd Döppenschmitt / SG Pforzheim, Roland Dupont / SG Pforzheim, Frank Waidner / SG Pforzheim, Klaus Körber / Jagdg. Wiesental;
mittlere Reihe v.li Ralf-Bertram Dienel / SG Karlsruhe  Bernhard Heckler / SG Karlsruhe  Markus Brandl / Jagdg.Wiesental Philipp Dienel / SG Karlsruhe,  Maximilian Schweikert /Jagdg.Wiesental;  Uwe Schlageter / SGi Ketsch
hint. Reihe v.li Karin Erhard / Jagdg.Wiesental Slawomir Nicinski/ Jagdg.Wiesental,  Lena Hauk /Jagdg.Wiesental

Bild rechts: Landesmeister Flintenkader! Akzeptable Ergebnisse lassen auf erstmalige DM-Teilnahme in Suhl hoffen.
unten v. li Roland H. Wittmer / Landesschützenmeister, Slawomir Nicinski / BSV Talentkader Trainer, Frank Waidner / BSV Ref. Wurfscheiben u. Koordinator Flintenkader
hint. Reihe v.li Maximilian Schweikert / LM Jgd/m Jagdg.Wiesental; Lena Hauk / LM-in DaKl   Jagdg.Wiesental, Philipp Dienel / LM Junioren B  SG Karlsruhe

In Nussloch bei Heidelberg wurden am Wochenende im olympischen Flintenwettbewerb Skeet die Badischen Meister ermittelt.
Das Wettkampfprogramm verlangt von allen männlichen Startern 5 Serien je 25 Scheiben. Von den Schützinnen sind 3 Serien a´ 25 Scheiben zu absolvieren.
Flinte Skeet erfreut sich im Badischen Sportschützenverband stetig steigender Beliebtheit. Skeet-Hochburgen sind Wiesental und neuerdings Karlsruhe.
Um diesem Interesse bei den Zulassungszahlen Rechnung zu tragen, wurde erstmals die Landesmeisterschaft auf zwei Wettkampftage ausgedehnt. Dennoch konnten nicht alle gemeldeten Schützen und Mannschaften zugelassen werden.
Erstmals am Start waren mit Lena Hauck, Philipp Dienel und Maximilian Schweikert Nachwuchsschützen aus dem neu eingerichteten Baden-Württemberg-Förderkader.

Bei seiner ersten Landesmeisterschaft gewinnt Maximilian Schweikert (Jagd Wiesental) in der Jugendklasse mit 75 Treffern die Goldmedaille mit neuem Badischen Rekord.
Der Karlsruher Nachwuchsschütze Philipp Dienel wurde unangefochten Badischer Meister in der Juniorenklasse B.
In der Damenklasse siegte Lena Hauck bei ihrer ersten Landesmeisterschafts-teilnahme mit 51 von 75 möglichen Treffern vor Karin Erhard. Beide starten für die Jagdgesellschaft Wiesental.
Landesmeister in der Schützenklasse wurde erstmals Slawomir Nicinski (Jagd Wiesental) mit 107 von 125 Treffern. Vorjahressieger und Mannschaftskamerad Markus Brandl belegte mit 102 Treffern heuer den 2. Platz. Frederik Braun (SSV Dielheim) gewann, wie schon 2013, die Bronzemedaille mit 93 getroffenen Scheiben.
Bernhard Heckler (SG Karlsruhe) siegte in der Altersklasse mit 106 Treffern. Auf Rang 2 folgte Stefan Hartz (Jagd Wiesental) mit 97 Treffern und Andreas May (SG Karlsruhe) wurde mit 88 getroffenen Scheiben Dritter.
Die Seniorenklasse I konnte Landesreferent Frank Waidner (SG Pforzheim) mit 87 Treffern für sich entscheiden. Uwe Schlagetter (SGi Ketsch) belegte den 2. Platz mit 68 Treffern vor Ralf-Bertram Dienel (SG Karlsruhe).
Wieder einmal erkämpfte sich Gerd Döppenschmitt (SG Pforzheim) mit Rekordergebnis von 96 Treffern einen weiteren Landesmeistertitel in der Seniorenklasse II vor Mannschaftskamerad Roland Dupont.

Mit insgesamt 274 getroffenen Scheiben wurde die Mannschaft der Jagd Wiesental (Nicinski, Brandl, Körber) Landesmeister 2014 in der Schützenklasse.
Mannschaftsieger in der Altersklasse wurde die SG Pforzheim (Döppenschmitt, Waidner, Dupont) mit 246 Treffern. Zweiter Sieger wurde die Mannschaft der Schützengesellschaft Karlsruhe 1721 (Heckler, May, Dienel) mit 241 Treffern.

Bedauerlicherweise sind von den 29 zugelassenen Sportlern nur 20 zur Landesmeisterschaft angetreten.
Dank guter Wettkampfbedingungen und technischer Vorbereitung haben Lena Hauck und Maximilian Schweikert reale Chancen, sich zur Deutschen Meisterschaft in Suhl zu qualifizieren.

Sportschützen feierten traditionellen Landeskönigsball und ehrten Erfolgsschützen 2013

Die erfolgreichen Schützen präsentieren sich auf der Bühne
Erfolgsreiche badische Starter der Europa- und Deutschen Meisterschaften 2013
Die neuen Würdenträger des Badischen Sportschützenverbandes

Die neuen Würdenträger des Badischen Sportschützenverbandes, nämlich Landesjungschützenkönig und Jungritter, Landesschützenkönig und Ritter sowie Landesschützenkönigin und begleitende Damen (von links).

Der alljährliche Landeskönigsball mit den Proklamationen der jeweils neuen Schießsport-Hoheiten,verbunden mit der Ehrung von Erfolgsschützen, gilt seit Jahren als gesellschaftlicher Höhepunkt des Badischen Sportschützenverbandes und wurde inzwischen zur guten Tradition.
Heuer fand diese Festveranstaltung der Badener miteiner Beteiligung von 390 Gästen einmal mehr im Kulturzentrum HARRES der Gemeinde St. Leon-Rot statt, und zwar am Samstag, dem 26. Oktober.Dazu konnte Landesschützenmeister Roland H. Wittmer nicht nur eine Vielzahl an Majestäten aus den Sportschützenkreisen und Mitgliedsvereinen willkommen heißen, sondern auch Ehrengäste aus Kommunalpolitik und Sport, vor allem jedoch zahlreiche Erfolgsschützen der nationalen und internationalen Wettkampfebene.
In seinen weiteren Ausführungen beleuchtete der Landesschützenmeister die derzeitige Situation des Schießsports und rief die Vereinsvertreter auf, sich besonders der Jugendarbeit anzunehmen.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Anneliese Runde sprach in ihren Grußworten von zwei leistungsstarken Schießsportvereinen in der Gemeinde St. Leon-Rot, die beide mehrfache Deutsche Meister in ihren Mitgliederreihen besäßen. Die badischen Sportschützenmit ihren bislang vielen Veranstaltungsaktivitäten in St. Leon-Rot betitelte sie als stets gern gesehene Gäste.
Grußworte sprachen auch Vizepräsident Rigo Woll vom Bund Deutscher Schützen und Helmut Glaser,Präsident des Großkaliber-SchützenverbandesBaden-Württemberg.
Mit Humor gewürzter Bodenakkrobatik wartete „Lady Tiffany“ und ihr Partner auf und bekamen Beifall auf offener Szene.
Die Verleihung der Königsorden an die anwesenden Schießsport-Majestäten war ein weiterer Programmteil des festlichen Abends, bevor wieder die „Tiffany`s“auftraten und mit ihrer Diabolo-Show gefielen.
Nun standen die eigentlichen Erfolgsschützen der kürzlich zu Ende gegangenen Sportsaison im Blickpunkt, deren musikalischer Einmarsch vom Applaus der Anwesenden begleitet war. Die Moderation dazu hatte - wie bei der Vorjahresveranstaltung - wieder Dominic Merz übernommen.Als überaus erfolgreich darf für die Aktiven aus den Mitgliedsvereinen des Badischen Sportschützenverbandes das Kalender- und Sportjahr 2013 bezeichnet werden. Denn gerade Spitzenschützen aus Baden haben, so der Landesschützenmeister, in den zurückliegenden Monaten sowohl auf nationaler als auch internationaler Wettkampfebene mancherlei Bestplatzierungen und Titel erzielt und so ihr Können und ihre derzeitige Leistungsstärke recht eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Mit 4 Gold-, 6 Silber- und 2 Bronzmedaillen seien die Badener von den Europameisterschaften in Osijek / Kroatien und Eisenstadt in Österreich zurückgekehrt.

Dabei platzierten sich Ramona Gößler, Pforzheim, Marisa Gregori, Osterburken, Amelie Kleinmanns, Pforzheim, Martin Kloke, Hemsbach, Franz Lotspeich, Pforzheim und Mario Nittel aus Keltern.

Nicht weniger als 14 Deutsche Meistertitel, gleichfalls 14 Deutsche Vizemeistertitel und 16 Bronzemedaillen habe es in der Sportsaison 2013 für die Mannschaften und Einzelstarter aus Baden auf der nationalen Wettkampfbühne gegeben.
DM-Goldmedaillen errangen Katharina Zakrzewski,Karlsruhe, Peter Gehrlein, Walldorf, Walter Hillenbrand, Kronau, Martin Kloke, Hemsbach, Frank Köstel,Odenheim, Jürgen Muschelknautz, Mannheim, MarioNittel, Keltern, Wolfgang Steigemann, Sinsheim undUdo Weik, Neckarbischofsheim.
DM-Silbermedaillen gab es für Brigitte Graf, Karlsruhe, Loreen Klär, TV Forst, Amelie Kleinmanns, Pforzheim, Melanie Mikala, Karlsruhe, Torsten Dell, Hochhausen, Dominik Haag, Hambrücken, Siegfried Hess, Mannheim, Franz Lotspeich, Pforzheim, Hans Schucker,Büchenbronn, Günter Schwahn, Hemsbach und KlausStephan, Altlußheim.
DM-Bronzemedaillen schossen sich Melanie Ebend,Hüffenhardt, Ramona Gößler, Pforzheim, Gisela Großmann-Mast, Brötzingen, Kerstin Liebsch, Eberbach,Alexandra Wollitzer, Östringen, Marcus Abt, Königsbach, Kurt Hillenbrand, Kronau, Martin Kloke, Hems-bach, Marian Lutz, Hambrücken und Nils Strubel,Walldorf.
Erfolgreiche Mannschaften, die Deutsche Meisterschaftsmedaillen errangen, kommen von den Vereinen KKS Hambrücken, KKS Ispringen, 1. BSC Karlsruhe, SSV Keltern, KKS Königsbach, SSV Kronau, SG 1744 Mannheim, SSV Obrigheim und SG 1450 Pforzheim.

Doch dann fand die Jugendgruppe der TSG Seckenheim mit ihrem Seilspringen das Interesse des Publikums und erntete viel Applaus.

Der Einmarsch der amtierenden Verbands-Majestäten führte zu einem weiteren Höhepunkt, nämlich derProklamation von neuen Würdenträgern des Badischen Sportschützenverbandes.
Und dabei zeigten sich die Gäste überrascht von einem im Saal schwebenden Modellflugzeug, das von dem 2.Deutschen Meister dieses Sports Dennis Horn gesteuert wurde und zielgenau auf der Bühne landete, um die schriftliche Nachricht, wer die neuen Würdenträger seien, zu überbringen. Auch dieses kleine Intermezzo fand gebührenden Applaus.
Doch nun zu den Schießsport-Majestäten 2013 / 2014 selbst:
Der Landes-Jungschützenkönig heißt Sven Hartmann und gehört dem SV Weingarten an. Ihm assistieren als Jungritter Moritz Hartmann, ebenfalls SV Weingarten und Sina Eitelbuß, SSV Moosbrunn.
Landesschützenkönigin ist – wie im Vorjahr – Rita Dinkeldein, sie kommt vom SSV Moosbrunn. Ihre beiden begleitenden Damen heißen Laura-Ann Becker, KKS Hambrücken und Gabi Teller, SSV Eberbach.Zum Landesschützenkönig wurde Marcus Rinderspacher proklamiert, der Mitglied des SV Karlsdorf ist. Ihn werdenJochen Berkefeld, KKS Stein am Kocher und Ralf Fritsch, SG 1450 Pforzheim als Ritter durch die Regentschaftszeit begleiten.

Damit erschöpfte sich das Programm dieses festlichen Abends, dem sich Tanz und Unterhaltung nach den Klängen von „Bettina`s Soundgarden“ anschlossen und musikalisch für Kurzweil sorgten.

BSV Damen beim Ladies – Cup erfolgreich!

Am Freitag den 19.Juli, um 12Uhr30 trafen sich die Schützinnen und Betreuer in Leimen um gemeinsam mit dem Bus der Firma Merx, die Fahrt nach Hannover anzutreten.
Da wir kurz vor Frankfurt im Stau standen und über Radio in Richtung Kassel 50km Stau angekündigt waren, kamen wir in den Genuss einer Stadtrundfahrt durch Frankfurt und fuhren dann in Richtung Fulda um den Stau zu umfahren.
Gegen 19Uhr30 konnte wir das Landesleistungszentrum in Hannover erreichen und die Sportgeräte in Verwahrung geben.
Am nächsten Tag fanden die Wettkämpfe statt. Um es vorweg zu nehmen, unsere Damen schlugen sich ausgezeichnet.
In den Mannschaftswettbewerben belegten unsere Damen folgende Plätze:

  • Luftgewehr 2. Platz und 10. Platz
  • Sportgewehr 5. Platz und 10. Platz
  • Luftpistole 4. Platz und 7. Platz
  • Sportpistole 2. Platz und 8. Platz
  • FITA Recurve 7. Platz


Durch diese Platzierungen erreichten die Damen des BSV mit 62 Punkten den dritten Platz in der Gesamtwertung des Ladies – Cup.

Auch bei den Einzelwertungen hatten unsere Damen mitzureden.
Kathrin Göpfrich gewann den Wettbewerb Sportpistole. Nachdem sie nach dem Vorkampf noch mit der Schützin aus Sachsen ringleich auf Platz 1 lag, kam im Finale keinen Zweifel auf wer die Beste ist und Sie gewann mit 5 Ringen Vorsprung.
Auch Björg Krämer kam als achte ins Finale mit der Sportpistole und beendete den Wettkampf als siebte.
Im Wettbewerb Luftgewehr ruhten unsere Hoffnungen auf Melanie Ebend, die mit einem Vorkampfresultat von 394 auf Stand zwei im Finale stand. Leider lief es hier nicht so gut und Sie beendete dem Wettkampf auf Rang sieben.
Besser ging es bei Melanie mit dem Sportgewehr. Hier kam Sie als achte ins Finale und konnte sich auf Platz sechs verbessern.
Bei der Siegehrung am gleichen Abend, konnten Sich unsere Damen und natürlich auch die Betreuer nochmals über die guten Platzierungen freuen.
Am Sonntagmorgen machten wir uns auf die Heimfahrt, die reibungslos verlief, sodass wir am Nachmittag wieder in Leimen ankamen, von wo die Heimfahrt an den Wohnort angetreten wurde.

Helmut Apfelbach

Andre Link Europameister KK Dreistellung Junioren

Team mit Andre Link und Mario Nittel Mannschafts-Europameister KK Dreistellung

Andre Link (Mundelsheim) wurde heute mittag im kroatischen Osijek Junioren-Europameister in der Königsdisziplin der Gewehrschützen, dem KK Dreistellungskampf 3x40. Im Vorkampf hatte er mit 1167 Ringen bereits das beste Resultat erzielt. Nach den neuen Finalregeln dient dieser Vorkampf nur noch ausschließlich als Qualifikation für das Finale der besten 8 Sportler, so dass sein 11 Ringe Vorsprung auf Platz 3 für das Finale keine Rolle mehr spielte.
Über Platz 6 nach dem Kniendanschlag über Platz 4 nach dem Liegendschießen übernahm Andre nach 10 Schuss des Stehendfinalkampfes die Führung und baute sie in den folgenden 5 Einzelschüssen kontinuierlich aus, um am Ende mit 455,1 Ringen und 2,3 Ringen Vorsprung den verdienten EM Titel bejubeln zu können.

Im Team reichte es für Andre Link (1167), Mario Nittel (1146 Ringe; Keltern) und Johannes Früh (1149 Ringe;BY) mit 10 Ringen Vorsprung ebenfalls zur Goldmedaille. Damit hat auch unser zweiter Junior Mario Nittel seinen ersten EM Start erfolgreich bestritten.

Weitere Infos beim DSB.

Ramona Gößler Vize-Europameisterin KK Liegendkampf Damen, Marisa Gregori mit Bronze bei den Junioren

Nach dem gestrigen Sieg von Andre Link und dem Juniorenteam mit Andre und Mario Nittel im KK 3x40 gab es heute weitere zwei Einzel- und Mannschaftsmedaillen für die LLZ Schützen in Osijek.Damit werden alle LLZ Schützen mit Medaillen zurückkehren.

Ramona Gößler (Nagold), rechtes Bild,  gewann mit 595 Ringen im KK Liegendkampf der Damen bei ihrem EM Debut gleich die Silbermedaille. Im Team gab es mit Amelie Kleinmanns (590) und Constanze Rotzsch (582) ringgleich aufgrund eines weniger erzielten Innenzehners die Silbermedaille - Gold ging an die Ukraine.

Marisa Gregori (Mosbach), linkes Bild, gewann nach einer ganz tollen ersten Hälfte (298) mit 591 die Bronzemedaille im KK Liegendkampf der weiblichen Junioren und sicherte ihren Teamkameradinnen Jolyn Beer (NS, 584) und Jaqueline Orth (HS, 589) die Goldmedaille in der Mannschaftswertung.

Weitere Infos auf www.dsb.de oder www.llzbw.de